
Stand: 30.06.2026 13:48 Uhr
Vor dem Landgericht Braunschweig ist ein 27-Jähriger verurteilt worden. Er soll einen Mann mit einer Nagelschere getötet und dessen Partnerin schwer verletzt haben. Er kommt auf unbestimmte Zeit in eine Psychiatrie.
Das Landgericht sah es als erwiesen an, dass der 27-Jährige schuldunfähig ist. Wie eine Sprecherin mitteilte, stimmte das Gericht einem übereinstimmenden Antrag von Staatsanwaltschaft und Verteidigung zu. Demnach wird die dauerhafte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Die Chance auf Freiheit bestehe damit nur, wenn ein Gutachten bescheinigt, dass von dem Mann keine Gefahr mehr ausgehe.
Bei Fremden an Haustür geklingelt und angegriffen
Die Tat geschah im Dezember vergangenen Jahres in Braunschweig. Das Gericht sah es nach eigenen Angaben als erwiesen an, dass der 27-Jährige damals an der Haustür des Paares geklingelt und sich gewaltsam Zutritt verschafft habe. Dann habe er angegriffen und den Mann mit einer Nagelschere in den Hals gestochen. Der Partnerin soll der 27-Jährige den Angaben zufolge mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben, als sie versucht habe, ihrem Partner zu helfen. Täter und Opfer kannten sich zuvor nicht. Der Mann wurde an Halsschlagader und Luftröhre so schwer verletzt, dass er starb.
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