Ein mit dem Ebola-Virus infizierter US-Bürger ist zur Behandlung nach Deutschland geflogen worden. Wie ein in Sprecher des Bundesministeriums für Gesundheit bestätigte, kam eine Person in der Nacht auf dem Frankfurter Flughafen an und wurde in die Universitätsklinik gebracht. Laut den Angaben des Ministeriums wird die Person dort »vollständig isoliert« auf der Sonderisolierstation behandelt. Für die Bevölkerung sowie für andere Patientinnen und Patienten bestehe deshalb »keinerlei Gefahr«.
Vor knapp zwei Monaten war bereits ein erster, an Ebola erkrankter
US-Amerikaner in Deutschland angekommen. Der Mann war an der Berliner
Charité behandelt worden und konnte Anfang Juni wieder gesund entlassen
werden.
Die US-Gesundheitsbehörde CDC hatte zuvor mitgeteilt, dass eine Person wurde positiv auf die Bundibugyo-Variante des Virus
getestet worden sei. Dan Angaben nach handelt es sich um einen US-Staatsbürger, der für eine humanitäre Organisation in
der Demokratischen Republik Kongo arbeitet. Ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt, blieb
zunächst offen.
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