Kreml schweigt zu den Gründen

Putin schickt seinen „Weltuntergangsflieger“ in den Iran

Aktualisiert am 13.07.2026 – 17:58 UhrLesedauer: 2 Min.

Das "Weltuntergangsflugzeug" über Moskau: Der Flieger wird erstmals seit Jahren am 9. Mai präsentiert.Vergrößern des Bildes

Das „Weltuntergangsflugzeug“(Archivbild): Warum der Flieger im Iran ist, ist nicht bekannt. (Quelle: imago-images-bilder)

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Als fliegender Kommandoposten hält die Tu-214PU auch in Krisen sichere Verbindungen zur russischen Führung. Nun soll die Maschine im Iran sein.

Mitten in den Spannungen zwischen den USA und dem Iran ist ein russisches Spezialflugzeug in Teheran gelandet. Nach Daten von Flugverfolgungsdiensten setzte eine Tupolew Tu-214PU am Montag in der iranischen Hauptstadt auf. Weder Moskau noch Teheran äußerten sich bislang zum Hintergrund des Flugs.

Bei der Tu-214PU handelt es sich um eine speziell ausgestattete Version des Passagierflugzeugs Tu-214. Sie dient als fliegender Kommandoposten und verfügt über besonders geschützte Kommunikations- und Führungsanlagen. Das Flugzeug wird von der russischen Staatsführung genutzt, um auch in Krisenlagen sichere Verbindungen zur Regierung und zum Militär aufrechtzuerhalten. In Medien wird die Maschine deshalb mitunter als „Weltuntergangsflugzeug“ bezeichnet.

Flugzeug war bereits im Februar im Iran

Die Landung fällt in eine Phase neuer Spannungen im Nahen Osten. Nach Angaben des US-Militärs wurden zuletzt erneut Ziele im Iran angegriffen. Die iranischen Revolutionsgarden meldeten ihrerseits Angriffe auf US-Einrichtungen in der Region. Beide Seiten begründen ihr Vorgehen mit vorausgegangenen Angriffen des jeweiligen Gegners.

Konkrete Hinweise darauf, welchem Zweck der Einsatz der Tu-214PU diente oder wer sich an Bord befand, gibt es bislang jedoch nicht. Bereits im Februar war das Flugzeug nach Teheran geflogen. Auch damals machten beide Staaten keine Angaben zum Hintergrund des Besuchs.

Russland und der Iran haben ihre militärische und sicherheitspolitische Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren ausgebaut. Ob die aktuelle Landung mit den jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten zusammenhängt, ist bislang offen.