Bielefeld. Die schönste Zeit des Jahres steht vor der Tür. Zeit auch für unsere Redaktion, Sie wieder zu den NW-Sommergesprächen einzuladen. Ab dem 23. Juli können Sie immer montags und donnerstags um 12.30 Uhr mit NW-Redakteur Stefan Brams ins Gespräch kommen. In diesem Jahr möchten wir mit Ihnen über das Bielefelder Stadtbild debattieren. Nicht im Merz’schen Sinne, der vor allem Migranten denunzieren wollte, sondern darüber, wie Sie in einem umfassenden Sinne das Bild dieser Stadt wahrnehmen – architektonisch, kulturell, gesellschaftlich, sozial.

Wie erleben Sie Ihre Stadt derzeit? Was strahlt sie für Sie (noch) aus? Ist sie vorzeigbar oder abschreckend, sexy oder unsexy? Interessieren würde uns aber auch ganz konkret, was halten Sie von den Großbauprojekten auf dem Karstadt-Areal, das sich zu einem kleinen Stadtquartier entwickeln soll?

Dort, wo die NW jetzt noch bis Ende des Jahres zu Hause ist, soll ein neues Altstadtquartier entstehen. Am Kesselbrink sind mit dem H1 und der Volksbank neue stadtprägende Gebäude entstanden, nun kommt das Medienhaus dazu. Am Eingang zur Wilhelmstraße ist das neue Wilhelmeins entstanden, und die Wissenswerkstatt grüßt gleich um die Ecke.


Das neue Medienhaus der NW am Kesselbrink, links davon erhebt sich das einstige Telekom-Hochhaus, jetzt H1. - © Peter Unger

Das neue Medienhaus der NW am Kesselbrink, links davon erhebt sich das einstige Telekom-Hochhaus, jetzt H1.
| © Peter Unger

Wie sehen Sie das alles? Was halten Sie von den Plänen am Klosterplatz? Wie nehmen Sie die bauliche Entwicklung der Stadt insgesamt wahr – auch in den Stadtteilen. Denn verschweigen wir es nicht: Die Schmuddelecken in der Stadt wachsen auch. Hier nur drei Stichworte: Jahnplatztunnel, Bahnhofsumfeld, Stresemannstraßen-Arkaden. Wie erleben Sie diese? Was sollte getan werden, um diese zu beseitigen?

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Blanke Tristesse: Der Abgang zum Jahnplatz-Tunnel unterhalb des Imbiss-Rondells. Der Eingang ist inzwischen zugemauert und mit einer eisernen Sicherheitstür versehen. - © Martin Krause

Blanke Tristesse: Der Abgang zum Jahnplatz-Tunnel unterhalb des Imbiss-Rondells. Der Eingang ist inzwischen zugemauert und mit einer eisernen Sicherheitstür versehen.
| © Martin Krause

Als wie lebenswert erleben Sie Bielefeld noch?

Dann sind da aber auch die Menschen in dieser Stadt. Wie lebenswert erleben Sie Bielefeld noch für sich? Was befürchten Sie angesichts der prekären Finanzlage der Stadt für das Zusammenleben, den sozialen Zusammenhalt? Wie wird sich unser Stadtbild verändern, wenn Kürzungen drohen, um die mittlerweile rund 173 Millionen Euro im Etat auszugleichen? Was befürchten Sie für den öffentlichen Nahverkehr, für Schulen, Kindergärten, Kultureinrichtungen, die Lebensqualität in der Stadt? Und welche Chancen sehen Sie womöglich auch, die sich für diese Stadt aus der Krise ergeben könnten? Wo könnte diese sparen, ohne dass es wehtut und das Stadtbild dennoch intakt bleibt?

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Es gibt also viel zu debattieren. Auch in der schönsten Zeit des Jahres. Also machen Sie gerne mit bei den NW-Sommergesprächen mit NW-Redakteur Stefan Brams, die dieses Mal nicht auf dem Kesselbrink im Grünen Würfel, sondern erstmalig in unserem neuen Medienhaus an Bielefelds größtem Platz über die Bühne gehen. Und das noch bevor wir komplett umgezogen sind. Eine schöne Gelegenheit für die Teilnehmenden also, schon mal vorab exklusiv bei uns reinzuschauen.

Die Gesprächstermine

Wer gerne dabei sein möchte, schickt bitte eine Mail mit seinem Wunschtermin und Kontaktdaten an stefan.brams@nw.de. Die Termine sind am 23., 27. und 30. Juli sowie am 3., 6., 10., 11., 17., 20., 24., 27. August sowie am 7. September jeweils von 12.30 bis 13.30. Einzige Voraussetzung für die Gesprächsteilnahme: Sie müssen damit einverstanden sein, dass wir das Gesagte journalistisch aufbereitet gedruckt und digital publizieren und Sie auch im Foto zeigen.

Zum Nachlesen: Bielefelder über ihre Stadt – alle NW-Sommergespräche von 2025