Die Stiftung „Robin gut“, in der der bekannte Viersener TV-Moderator Dieter Könnes als Schirmherr fungiert, hat jetzt in Köln ein besonderes Auszeichnung erhalten: der Regenbogenpreis der Grünen-LVR-Fraktion. Die Fraktion in der Landschaftsversammlung Rheinland (LVR) vergibt jedes Jahr den Regenbogenpreis für ehrenamtliches Engagement im Umweltschutz, bei der Hilfe für Geflüchtete, der Förderung des Inklusionsgedankens, für Initiativen in der kulturellen Bildung oder zur Bewahrung und Förderung des demokratischen Miteinanders.
„Die alljährlichen Waldschadensberichte sind nach wie vor erschreckend. Umso wichtiger ist es, dass nicht nur staatliche oder kommunale Einrichtungen sich um Neuanpflanzungen von Bäumen bemühen, sondern auch private Initiativen. Die Stiftung Robin gut hat das Projekt `NRW pflanzt – eine Million Bäume für Nordrhein-Westfalen` ins Leben gerufen. Ziel ist es, gemeinsam mit Kommunen, Schulen, Unternehmen und Bürgern klimaresiliente Mischwälder aufzuforsten und damit ein sichtbares lokales Zeichen für Klimaschutz, Biodiversität und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu setzen. Wir freuen uns, diese Initiative mit unserem Regenbogenpreis auszeichnen zu dürfen“, sagte Fraktionsvorsitzende Ruth Seidl. Der Regenbogenpreis ist mit 1000 Euro dotiert.
Im Rahmen seiner Visitation hat Weihbischof Karl Borsch das Albertus-Magnus-Gymnasium in Dülken besucht. Nach einem gemeinsamen Austausch mit der Schulleitung und dem Team der Schulpastoralen nahm sich der Weihbischof Zeit für eine Gesprächsrunde mit den Schülerinnen und Schülern und der Lehrerin Ursula Panagiotidis. Weihbischof Borsch beantwortete Fragen, und es entwickelte sich ein interessantes Gespräch, in dem es sowohl um persönliche Themen als auch um Fragen nach kirchlichen Strukturen ging.
Borsch betonte, wie sehr er es zu schätzen wisse, dass er durch seine Berufung immer wieder in den Austausch mit jungen Menschen komme. Er hoffe, dass alle Menschen einen Ort fänden, an dem sie glücklich seien. Dies wünsche er auch den anwesenden Schülerinnen und Schülern. Dem Weihbischof gefiel vor allem die reflektierte Auseinandersetzung der Jugendlichen mit wichtigen kirchlichen Fragen. Auch die Klasse war von seiner sehr offen, ehrlichen und klaren Art angetan.
Anschließend feierte Weihbischof Borsch gemeinsam mit Pfarrer Roland Klugmann, der ihn den Tag über begleitete, und den Schülerinnen und Schülern der 8b den Gottesdienst, der von der Klasse zusammen mit Religionslehrerin Stefanie Gutzke vorbereitet und mitgestaltet wurde.
Bei hochsommerlichen Temperaturen trafen sich Mitarbeitende, Freunde und Förderer des Kinderhauses Viersen, das zur AKH Viersen GmbH gehört, nun zum Sommerfest. Es gab einen besonderen Anlass zum Feiern: Das Kinderhaus existiert seit nunmehr über 15 Jahren. Der Förderverein des Kinderhauses und der Kinderklinik hat diese Feier in einer gemeinsamen Aktion mit dem AKH Viersen begleitet und mitfinanziert. Neben dem Vorsitzenden des Fördervereines, Klaus Hofmann, waren auch zahlreiche Vorstandsmitglieder an diesem Tag zu Gast.
Da es im vergangenen Jahr einen Wechsel in der Leitung gegeben hatte – die langjährige Leiterin Ingrid Quasten ging in den Ruhestand – wurde das Fest auf dieses Jahr verschoben und die Feiern zum 15-jährigen Bestehen nachgeholt. Im August 2010 konnten die ersten fünf Kinder von der Klinik ins Haus einziehen. Seitdem hat sich das Haus auf die Pflege von schwerstmehrfachbehinderten und dauerbeatmeten Kindern und Jugendlichen spezialisiert. Das jetzige Führungstrio Kristina Hittel, Anke Buchholz und Stephanie Notz war von Anfang an dabei: „Schon in den ersten Tagen wurde uns bewusst: Das Kinderhaus Viersen ist weit mehr als eine Einrichtung. Es ist ein Zuhause, ein Ort der Geborgenheit, der Gemeinschaft und des Vertrauens“, sagen sie unisono.