Hitze und Trockenheit
Stadt Hannover verhängt temporäres Grillverbot
14.07.2026 – 15:44 UhrLesedauer: 1 Min.
Grillen (Symbolbild): Wegen der Hitze ist es derzeit in öffentlichen Parks verboten. (Quelle: JanPietruszka via imago-images.d)
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Der Deutsche Wetterdienst meldet für die Region eine erhöhte Brandgefahr. Die Stadt Hannover reagiert mit einer Einschränkung. Bußgelder drohen.
Wegen anhaltender Trockenheit und hoher Temperaturen hat die Stadt Hannover das Grillen in öffentlichen Parks und Grünanlagen bis auf Weiteres untersagt. Grundlage ist der sogenannte Graslandfeuerindex des Deutschen Wetterdienstes: Erreicht er Stufe 4 oder 5 von maximal 5, gilt das Verbot in der Landeshauptstadt automatisch. Das geht aus einer Mitteilung der Stadtverwaltung hervor.
Der Graslandfeuerindex gibt an, wie hoch die Gefahr ist, dass trockenes Grasland Feuer fängt. Für den 14. und 15. Juli meldete der Deutsche Wetterdienst die Stufe 4. Den jeweils aktuellen Wert veröffentlicht der Wetterdienst unter wettergefahren.de.
Grillverbot: So hoch ist die Geldbuße bei Verstößen
Rechtliche Grundlage für das Grillverbot ist die Verordnung über die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Landeshauptstadt Hannover. Wer dagegen verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Die Regelgeldbuße beträgt 55 Euro.
Der städtische Ordnungsdienst kontrolliert die Einhaltung und setzt dabei zunächst auf Aufklärung und Hinweise. Die Stadtverwaltung appelliert zudem an die Bevölkerung, auch abseits des Grillens vorsichtig zu sein. Glimmende Zigarettenstummel, die achtlos weggeworfen werden, könnten ebenfalls Brände auslösen.
Unabhängig vom aktuellen Verbot gilt in Hannover generell: Auf Spielplätzen, Friedhöfen, in Wäldern, in Gartendenkmalen wie dem Maschpark, dem Großen Garten oder dem Berggarten sowie in Landschaftsschutzgebieten ist das Grillen dauerhaft untersagt. Hier erfährt man mehr zu den Grillregeln in Hannover.
