Forschungsflugplatz Würselen-Aachen
NRW gibt 20 Millionen Euro für Entwicklung von Aero-Park
14.07.2026 – 15:23 UhrLesedauer: 3 Min.
Freuen sich über die Förderung: Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier, AKM-Prokurist Ralph Leroy, AKM-Geschäftsführer Marvin Kouchen und Würselens Bürgermeister Roger Nießen (v.l.). (Quelle: Stadt Würselen/Carolin Carduck)
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Am Forschungsflugplatz Würselen-Aachen ist die Freude in diesen Tagen groß. Für die Entwicklung des Aero-Parks gibt es eine hohe Fördersumme vom Land NRW.
Die Entwicklung des Aero-Parks am Forschungsflugplatz Würselen-Aachen bekommt einen kräftigen finanziellen Schub: Das nordrhein-westfälische Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie stellt dem Standort weitere 20 Millionen Euro an Strukturmitteln zur Verfügung. Wie die Städteregion am Dienstag mitteilte, wurde die Förderung durch die Bezirksregierung Köln bewilligt.
Das Rheinische Revier soll zum Zentrum für klimafreundlichen Luftverkehr werden. Wirtschaftsministerin und Stellvertretende Ministerpräsidentin Mona Neubaur sieht im geplanten Aero-Park einen wichtigen Treiber für den Strukturwandel in der Region. „Mit dem Aero-Park geben wir innovativen Unternehmen, neuen Jobs und konkretem Strukturwandel eine Heimat“, sagte Neubaur. Auf einer Fläche von 61 Hektar sollen demnach neue Arbeitsplätze und Perspektiven für die Menschen vor Ort entstehen.
Fördergelder sind ein „wichtiger Meilenstein“
Mit den zusätzlichen Geldern können die nächsten Entwicklungsschritte für das Areal südlich der Start- und Landebahn schnell vorangetrieben werden. Basis dafür sind die positiven Fortschritte bei der bisherigen Entwicklung des Aero-Parks 1 sowie die hohe Dynamik bei der Weiterentwicklung des bedeutenden Strukturwandelstandortes.
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Marvin Kouchen, Geschäftsführer der beteiligten Aachener Kreuz Merzbrück GmbH & Co. KG, spricht von einem wichtigen Meilenstein. Die zusätzliche Freigabe von Fördermitteln ermögliche es, die nächsten Planungsschritte frühzeitig anzustoßen und die Voraussetzungen für weitere Unternehmensansiedlungen zu schaffen. So könne die Entwicklung des Standorts beschleunigt und die Position als Innovationsstandort für zukunftsweisende und klimafreundliche Luftfahrt gestärkt werden.
Städteregionsrat Grüttemeier: „Starkes Signal“
Die Fördermittel sollen demnach vor allem in den Aufbau der nötigen technischen und verkehrlichen Infrastruktur fließen, um die Ansiedlung weiterer Unternehmen der Luftfahrtindustrie zu ermöglichen. Dazu gehören auch zentrale Untersuchungen, Konzepte und Fachgutachten für die Umsetzung des Projekts. Ein städtebaulicher Masterplan soll zudem die Grundlage für eine geordnete und nachhaltige Entwicklung des Standorts schaffen.
Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier wertet die Landesförderung als „starkes Signal“ für den Strukturwandel im Rheinischen Revier. Damit könne die erfolgreiche Entwicklung in Merzbrück konsequent fortgesetzt werden – mit dem Ziel, weitere hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen und wirtschaftliche Perspektiven für die gesamte Region zu eröffnen.
Projekt soll Strukturwandel weiter vorantreiben
Die Entwicklungen am Standort kommen derweil zügig voran. Im Aero-Park 1 wird bereits intensiv gebaut, mehrere renommierte Projekte befinden sich in der finalen Planungsphase – der Baustart steht kurz bevor. Umso wichtiger ist nun die geplante Erweiterung des Areals im Süden des Forschungsflugplatzes, um angesichts der starken Nachfrage zusätzliche Ansiedlungsflächen zu schaffen.
