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Düsseldorf (NRW) – Lebensgefahr statt Glamour! Arielle Rippegather (35) bezahlte ihre Beauty-OP vor vier Jahren in der Türkei mit einer schweren Blutvergiftung und einer fiesen Narbe. Jetzt zieht sie einen Schlussstrich unter diese Horror-Erfahrung. Die frühere DSDS-Sängerin und Influencerin unterzog sich am Mittwoch in Düsseldorf einer erneuten Operation im Nasen-Lippen-Bereich. Bei BILD spricht Arielle exklusiv über den Eingriff.

Mit der Operation wurden die Folgen eines missglückten Eingriffs aus dem Jahr 2022 behoben. Damals entschied sich der Reality-Star (u.a. „Couple Challenge“, „B:Real“) für eine Schönheits-OP in einer Klinik in der Türkei. Bis zu ihrer Transition war Arielle als Marco Rippegather bekannt, 2020 ließ sie sich zur Frau operieren.

Dieses Foto entstand 2022 kurz nach ihrer Pfusch-OP. Man sieht deutlich, wie sich der Bereich unter ihrer Lippe durch die Operation entzündet hat

Dieses Foto entstand 2022 kurz nach ihrer Pfusch-OP. Man sieht deutlich, wie sich der Bereich unter ihrer Nase durch die Operation entzündet hat

Foto: Privat

Grund: Dort sollte der Eingriff, ein sogenanntes Lip-Lifting, nämlich nur 800 Euro (statt 1500 Euro in Deutschland) kosten. „Dabei wurde zwischen Nase und Lippe etwas herausgeschnitten, fünf bis sieben Millimeter Haut. Dadurch sollte die Lippe angehoben werden und mein Gesicht weiblicher wirken“, sagt Arielle zu BILD.

Blutvergiftung nach dem Eingriff

Doch kurz nach dem Eingriff kam es zu dramatischen Komplikationen. „Ich hatte wenige Tage nach der OP eine schwere Blutvergiftung und bin umgekippt. Man hat mir später gesagt, ich hätte auch daran sterben können. Ich musste deshalb wieder in ein anderes Krankenhaus und wurde dort drei Tage lang unter starke Medikamente gesetzt, damit die Vergiftung wieder aus meinem Körper herauskommt. Seitdem musste ich in den letzten vier Jahren die Narbe mit Cortison behandeln.“

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Die sichtbaren Folgen begleiten die DSDS-Teilnehmerin von 2017 und 2021 bis heute. „Jetzt muss es aber trotzdem komplett neu gemacht werden, um die Folgen der ersten OP zu korrigieren. Die Narbe ist im Sommer einfach immer komplett weiß, ich muss sie immer überschminken, wenn ich vor der Kamera bin.“

Deutliche Warnung vor Billig-Eingriffen

Heute blickt Arielle mit ganz anderen Augen auf ihre damalige Entscheidung zurück. „Ich kann vor diesen Pfusch-OPs in der Türkei nach meiner Erfahrung nur warnen. Nur um Geld zu sparen, sollte man dieses Risiko nicht eingehen! Ich war damals naiv, wollte unbedingt weiblicher wirken und konnte mir solche Folgen nicht vorstellen. Es hat mich auch psychisch total gequält, dass ich so eine schlimme Narbe mitten im Gesicht habe.“

Diese Narbe entstand als Folge der OP. Wenn Arielle vor der Kamera stand, schminkte sie sich vier Jahre lang aus Scham weg

Diese Narbe entstand als Folge der OP. Wenn Arielle vor der Kamera stand, schminkte sie sich vier Jahre lang aus Scham weg

Foto: Privat

Mit dem Eingriff in Düsseldorf hofft Arielle nun, dieses Kapitel endgültig hinter sich lassen zu können. „Es hat alles funktioniert und fühlt sich gut an. Bald werden die Fäden gezogen, ich hoffe, dass dann alles wieder gut aussieht.“ Sie betont übrigens, dass sie die Kosten für die OP (rund 3000 Euro) komplett selbst gezahlt habe. „Es war keine Kooperation oder irgendwas in dieser Richtung. Diesmal einfach nur ein gelungener Eingriff.“