Zürich bleibt Spitzenreiter, doch Tokio überrascht: Eine neue Deutsche-Bank-Studie zeigt, wie sich die globale Preislandkarte in nur einem Jahrzehnt völlig neu sortiert hat.
Zürich und Genf bleiben die teuersten Städte der Welt, doch der eigentliche Paukenschlag der neuen Studie von Deutsche Bank Research Institute zu globalen Lebenshaltungskosten kommt aus Tokio: Die
japanische Hauptstadt ist inzwischen eine der günstigsten Metropolen unter den großen Industrienationen. Das geht aus der zehnten Ausgabe von „Mapping the World’s Prices“ hervor, für die die Bank
Preise in 69 Städten auf sechs Kontinenten verglichen hat.
Der Grund für Tokios Kostenrutsch liegt vor allem am schwachen Yen. Seit 2012 hat die japanische Währung gegenüber dem US-Dollar rund die Hälfte ihres Wertes eingebüßt, während die Inflation im
Land vergleichsweise moderat blieb. Die Folge: Ein Abendessen für zwei Personen kostet in Tokio inzwischen nur noch etwa ein Drittel dessen, was in Zürich oder New York fällig wird, und ist sogar
günstiger als in Warschau oder Prag.
wallstreetONLINE Redaktion
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