Pilotprojekt in Stuttgart

Stadt sperrt Straßen vor Grundschulen für Elterntaxis

14.07.2026 – 17:16 UhrLesedauer: 1 Min.

Drei Schulkinder mit Schulranzen auf dem SchulwegVergrößern des Bildes

Drei Schulkinder mit Schulranzen auf dem Schulweg (Symbolbild): Im neuen Schuljahr startet in Stuttgart ein Pilotprojekt. (Quelle: picture alliance / Monika Skolimowska/dpa/Symbolbild/dpa)

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Stuttgart richtet erstmals Schulstraßen ein. Zwei Standorte sollen Ende 2026 für mehr Sicherheit sorgen.

Die Stadt Stuttgart hat erstmals Schulstraßen angekündigt. Zwei Pilotprojekte an Grundschulen sollen im vierten Quartal 2026 starten, wie die Stadt mitteilte.

Die Schulstraßen entstehen an der Riedseeschule in Möhringen und der Rappachschule in Weilimdorf. Konkret betroffen sind die Holdermannstraße und die Straße Sandbuckel. Das Amt für öffentliche Ordnung stellte das Konzept am Dienstag im Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik vor.

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Schulstraße: Eine Stunde lang gesperrt

Zu Schulbeginn und Schulende sperrt die Stadt die Straßen für jeweils bis zu eine Stunde. Elterntaxis können die Schulen dann nicht mehr direkt anfahren. Radfahrer dürfen weiterhin passieren. Die Zufahrt zu privaten Stellplätzen bleibt erlaubt.

Die Stadt plant zudem eine kinderfreundliche Gestaltung. Farbliche Eingangsbereiche und Elemente auf der Fahrbahn sollen den Schulweg besser erkennbar machen. Ziel ist mehr Sicherheit und die Förderung der Selbstständigkeit von Schülern, so die Stadt.

Parallel entwickelt die Stadt ein Konzept für weitere Schulstraßen. Die Erfahrungen aus den Pilotstandorten sollen in einen Stuttgarter Leitfaden einfließen.