Flug-Chaos in der Türkei

„Nie wieder Eurowings“: Lottomillionär Chico platzt der Kragen

Aktualisiert am 15.07.2026 – 03:35 UhrLesedauer: 2 Min.

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Kürsat Yildirim („Chico“): Eine Türkei-Heimreise wird zur Geduldsprobe. (Quelle: IMAGO/Christoph Hardt/imago)

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Zwei gestrichene Flüge, stundenlanges Warten und eine zusätzliche Nacht in der Türkei: Lottomillionär Chico hat seinem Ärger über Eurowings öffentlich Luft gemacht.

Kürsat Yildirim, wie der Dortmunder mit bürgerlichem Namen heißt, wollte nach einer Beerdigung von Kayseri nach Düsseldorf zurückfliegen. Doch aus der geplanten Heimreise wurde nach seiner Schilderung eine nervenaufreibende Geduldsprobe.

In mehreren Instagram-Storys berichtete Chico, dass sich der ursprünglich für die Nacht geplante Abflug immer weiter verzögert habe. „Immer wieder eine Stunde später, eine Stunde später“, sagte er. Insgesamt hätten er und seine Begleiter rund fünf Stunden am Flughafen gewartet.

Flug vollständig gestrichen

Weil die Gruppe bereits seit dem frühen Morgen unterwegs gewesen sei, hätten sich die Männer zwischendurch auf eine Bank gelegt und dort versucht zu schlafen. Am Ende sei der Flug vollständig gestrichen worden.

Chico und seine Begleiter hätten sich daraufhin selbst ein Hotel genommen. Zunächst zeigte sich der Dortmunder noch verständnisvoll. „Wenn es nicht geht, dann geht es nicht“, sagte er. Schließlich könne es immer einen Grund geben, weshalb ein Flug nicht starten könne.

Chico am türkischen Flughafen.Vergrößern des BildesChico am türkischen Flughafen. (Quelle: Screenshot Instagram)

Lotto-Millionär tobt am Flughafen

Am nächsten Tag kehrte die Gruppe zum Flughafen zurück. Doch auch der neue Eurowings-Flug nach Düsseldorf wurde annulliert. Damit war Chicos Geduld aufgebraucht.

„Eurowings, nie wieder mit euch“, sagte der 2022 durch einen Lottogewinn von rund 9,9 Millionen Euro bekannt gewordene Dortmunder. Besonders ärgerte ihn, dass die Reisenden aus seiner Sicht nicht rechtzeitig über die erneute Absage informiert worden seien.

„Aber was machen die Leute, die kein Geld haben?“, fragte er. Chico verwies dabei auch auf Reisende, die sich ein Hotel, ein Taxi oder einen anderen Flug nicht ohne Weiteres leisten können. Sie seien auf die Unterstzützung der Fluggesellschaft angewiesen.