Schon etwa fünf Minuten auf einer Parkbank im Kleinen Tiergarten in Berlin-Mitte reichen an einem milden Sonntagnachmittag im Juni aus, um das erste offene Drogengeschäft zu beobachten. Ein älterer Mann mit Kappe und Umhängetasche spricht eine junge Frau an, die scheinbar ziellos durch den Park geht. Er führt sie zu einer Bank, übergibt ihr ein Plastiktütchen, dann gehen beide in entgegengesetzte Richtungen auseinander.