Nachdem James Rodriguez nach seinem Wechsel in die US-amerikanische MLS Anfang 2026 bei Minnesota United keine große Rolle spielte, erlebte der 35-jährige Kolumbianer bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada einmal mehr seinen nächsten Frühling. Rodriguez führte die Cafeteros bis zum knappen Aus im Achtelfinale (3:4 nach Elfmeterschießen gegen die Schweiz) in allen fünf Partien als Kapitän aufs Feld. Ein Umstand, der bei einem europäischen Schwergewicht Interesse geweckt haben soll.
FC Porto, AS Monaco, Real Madrid, eine Leihe zum FC Bayern, zurück nach Madrid und dann ein Anlauf in England beim FC Everton: James Rodríguez mauserte sich nach seinem Europa-Wechsel 2010 zunächst zu einem der Topstars des alten Kontinents. So schnell der Stern des Kolumbianers aufging, so rapide sank er allerdings dann auch wieder.
2021 versuchte der Offensivspieler sein Glück bei A-Rayyan in Katar, es folgten ein Intermezzo in Reihen von Olympiakos in Griechenland und einige Monate der Vereinslosigkeit. Im Sommer 2023 schlug letztlich der FC Sao Paulo zu, ein Jahr später ging es zurück nach Europa, wo Rodriguez und Rayo Vallecano aber schnell merkten, dass sie gemeinsam keine Bäume ausreißen. Nächster Stopp war Anfang 2025 der Club Leon in Mexiko, ehe es ein Jahr später in die USA ging.
Ex-Star des FC Bayern soll Rückkehr nach Europa anstreben
In die WM startete Rodriguez allerdings wieder als vereinsloser Akteur, was den Markt für den Routinier größer ausfallen lassen dürfte.
Laut dem italienischen Transferinsider Rudy Galetti winkt nun sogar die erneute Rückkehr nach Europa, wo Lazio Rom ein Auge auf den ehemaligen Spieler des FC Bayern geworfen haben soll. Die Chancen dürften gut stehen, denn dem Bericht zufolge sucht Rodriguez aktiv nach einem neuen Abenteuer in Europa.
Allerdings verweist Galetti auch darauf, dass ein Deal finanziell dennoch nicht ganz einfach ist. Die Lage bei Lazio ist angespannt, Rodriguez dürfte allerdings ein Gehalt fordern, das durchaus ins Gewicht fällt.