Der Mi-28 zählt zu den wichtigsten russischen Kampfhubschraubern und wird im Angriffskrieg gegen die Ukraine unter anderem zur Bekämpfung von Bodenzielen eingesetzt. Ukrainische FPV-Drohnen haben sich in den vergangenen Monaten zunehmend auch für niedrig fliegende Luftziele als Bedrohung erwiesen.
Ukraine: Haben wichtiges Kraftwerk auf Krim angegriffen
Das ukrainische Militär hat eigenen Angaben zufolge ein Kraftwerk in Sewastopol auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim angegriffen. Bei der nächtlichen Attacke sei das Wärmekraftwerk Balaklawa getroffen worden, teilen die ukrainischen Spezialkräfte auf Telegram mit. Die Anlage ist für fast die Hälfte der Stromerzeugung auf der Halbinsel verantwortlich.
Dieses in sozialen Medien verbreitete Handyvideo soll das Kraftwerk nach dem jüngsten Angriff zeigen:
Nach ukrainischen Angriffen wird in Sewastopol stundenweise der Strom abgeschaltet. Die von Russland eingesetzten Behörden hatten am Dienstag mitgeteilt, dass die Stromversorgung vorerst auf zwei Stunden begrenzt ist, gefolgt von sechsstündigen Ausfällen.
Moskau will Sprit für Lebensmittellieferanten priorisieren
Die russische Regierung will angesichts landesweiter Kraftstoff-Engpässe die bevorzugte Belieferung von Lebensmittel-Transporten mit Benzin und Diesel sicherstellen. „Das ist wichtig, um zu verhindern, dass Lebensmittel verderben“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident Alexander Nowak am Mittwoch in Moskau. Daher sei besprochen worden, die Kraftstoffversorgung für Lieferanten der großen Einzelhandelsketten zu priorisieren. Damit sollen auch zusätzliche Kosten vermieden werden, die die Verbraucherpreise hochtreiben könnten.
Hintergrund der Engpässe sind ukrainische Drohnenangriffe auf die russische Energie-Infrastruktur und Ölraffinerien. Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters und zweier Branchen-Insider zufolge ist die russische Benzinproduktion dadurch auf rund 65 Prozent des saisonalen Durchschnittsverbrauchs gefallen.
Der zur Bewältigung der Krise eingerichtete Krisenstab der Regierung erörterte den Angaben nach auch die Dieselversorgung für die Landwirtschaft. Die russische Zentralbank hat bereits erklärt, dass der Produktionsrückgang das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal beeinträchtigt haben dürfte.
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