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Das Maß beim DFB ist voll, was Fifa-Präsident Gianni Infantino (56) betrifft. Spätestens seit dem Skandal um die aufgehobene Rot-Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun (25) im Achtelfinale gegen Belgien nach einem Anruf von US-Präsident Donald Trump (80) bei Infantino geht DFB-Präsident Bernd Neuendorf (65) auf Distanz. Das belegt ein Vorgang, der BILD von DFB-Seite bestätigt wurde.
Während der WM klapperte der für Europa zuständige Fifa-Direktor Elkhan Mammadov aus Aserbaidschan die 16 teilnehmenden europäischen Nationalverbände ab und warb für ein offenbar vorformuliertes Unterstützerschreiben mit Blick auf Infantinos beabsichtigte Kandidatur auf dem Fifa-Kongress am 18. März 2027 in Rabat/Marokko. Neuendorf verweigerte seine Unterschrift – im Gegensatz zu anderen Verbänden, die dies nach dem Fall Balogun bereuen würden.

Das Unterstützerschreiben für Infantino aus Nigeria, wie es auch die europäischen Nationalverbände unterschreiben sollen
Foto: privat
An Infantinos Wiederwahl bestehen indes keine Zweifel, die Kontinentalverbände aus Afrika, Asien und Südamerika haben ihm bereits ihre Unterstützung zugesagt.
Gefahr droht aus einer anderen Richtung: Dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC), dem Infantino als Fifa-Boss angehört, liegt eine Beschwerde der britischen Menschenrechtsorganisation FairSquare gegen ihn vor. Vorgeworfen werden Infantino Verstöße gegen die IOC-Regeln zur politischen Neutralität aufgrund seiner engen Beziehungen zu Trump, den Infantino u.a. mit dem erfundenen Fifa-Friedenspreis ehrte. Auch nahm Infantino an Trumps neu gegründetem Friedensrat teil, den die meisten europäischen Staatschefs nicht anerkennen. IOC-Präsidentin Kirsty Coventry (42) deutete bereits an, sich mit dem Fall Infantino zu beschäftigen.
Haben Sie DAS mitbekommen?: Ganzes Stadion buht Infantino gnadenlos aus!
Quelle: BILD/MagentaTV/Instagram/X15.07.2026