US-Künstlerin Alexandra Grant

Partnerin von Hollywoodstar stellt in Nürnberg aus

16.07.2026 – 08:13 UhrLesedauer: 2 Min.

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Alexandra Grant (l.) und Keanu Reeves (Archivbild): Seit 2019 treten die beiden als Paar auf. (Quelle: Imago/Zuma Press Wire)

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Acht eigens für Nürnberg geschaffene Werke stehen im Mittelpunkt der neuen Ausstellung von Alexandra Grant. In ihrer Kunst konzentriert sie sich auf Sprache und Literatur.

US-Künstlerin Alexandra Grant, Lebensgefährtin des Schauspielers Keanu Reeves, ist erstmals mit einer Einzelausstellung in einem deutschen Museum vertreten. Die Schau mit dem Titel „Ein Stern genügt, um an das Licht zu glauben“ soll am Donnerstagabend im Neuen Museum Nürnberg eröffnet werden.

Gezeigt werden acht großformatige Gemälde, die eigens für die Ausstellung entstanden sind. Sie basieren auf literarischen Texten von acht Autorinnen, die Grant in bildnerische Arbeiten übersetzt.

Grant und Keanue Reeves seit 2019 ein Paar

Bereits zu Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn habe sie sich entschieden, ihren Schwerpunkt auf Sprache und Literatur zu legen, sagte die 53-Jährige vor der Ausstellungseröffnung. „Dadurch werde ich immer Menschen treffen, Orte und historische Epochen kennenlernen, die mich inspirieren.“

Grant und Hollywoodstar Keanu Reeves (Matrix) treten seit 2019 als Paar in der Öffentlichkeit auf. Gemeinsam veröffentlichten sie zwei Bücher und gründeten einen Verlag, der sich auf künstlerische Publikationen spezialisiert hat. Grant lebt und arbeitet in Los Angeles und Berlin.

Werke beschäftigen sich mit Rolle von Frauen in Literatur

Nach Angaben des Museums beschäftigen sich die neuen Werke mit der Rolle von Frauen in der deutschen Literatur vom 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Gleichzeitig greifen sie Nürnbergs Geschichte als bedeutendes Zentrum des Buchdrucks auf.

Grant erläuterte: „Der Druck spielt bei jedem Werk eine zentrale Rolle. Der Großteil der Gestaltung erfolgte am Computer, da es im Grunde darum ging, die Schriftart auszuwählen und das Layout zu gestalten.“ Anschließend überarbeitete sie die gedruckten Texte mit stark verdünnter Acrylfarbe, die die Schrift überlagert und umschlingt.

Transport nach Nürnberg in Snowboardtasche

Eines der Werke, das aus drei großen Papierbahnen besteht, brachte Grant selbst mit dem Zug von Berlin nach Nürnberg. „Es war ziemlich lustig“, erzählte Grant. Das Bild habe sie in einer Snowboardtasche transportiert. „Und es war heiß. Die Leute haben sich gewundert.“

Wie ihre Arbeiten interpretiert werden, möchte Grant den Besuchern selbst überlassen. „Es soll keine einheitliche Vorgabe dafür geben, wie man reagieren muss. Ich finde es immer toll, die unterschiedlichen Erfahrungen zu hören, die Menschen in meiner Ausstellung machen.“