Blick von der Straße "Bei Schlump" auf einen Trompetenbaum in Hamburg-Harvestehude.

AUDIO: Umweltsenatorin Fegebank freut sich über positive Straßenbaum-Bilanz (1 Min)

Stand: 16.07.2026 11:36 Uhr

In Hamburg sind im vergangenen Jahr mehr Straßenbäume gepflanzt als gefällt worden. Das geht aus der Straßenbaum-Bilanz 2025 hervor, die Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne) am Donnerstag vorgelegt hat. Insgesamt stehen an Hamburgs Straßen 231.081 Bäume.

Zum dritten Mal in Folge ist die Bilanz positiv, sagte die Umweltsenatorin. Demnach mussten 1.511 Straßenbäume wegen Alter, Krankheiten, Sturmschäden oder aufgrund von Baumaßnahmen gefällt werden. 1.863 wurden nachgepflanzt. Unter dem Strich ergibt sich folglich ein Plus von 352 Straßenbäumen. Fegebank wies allerdings darauf hin, dass Straßenbäume nicht immer zeitnah und an ihren alten Standorten nachgepflanzt werden könnten.

Viele Bäume älter als 80 Jahre

Dass rund 1.300 Straßenbäume das Alter von 80 Jahren erreicht haben und jetzt zu den sogenannten Altbäumen zählen, mache sie besonders stolz, so die Umweltsenatorin. Gerade diese Altbäume spendeten durch ihre Größe besonders viel Schatten. Insgesamt zählt das Baumkataster in Hamburg knapp 31.500 Altbäume.

3,25 Millionen Euro für mehr Bäume

Der Hamburger Senat hatte im Herbst des vergangenen Jahres zusätzlich 3,25 Millionen Euro für Baumkontrolle und Baumpflege bereitgestellt. Schädlinge, Baumkrankheiten und immer mehr Trockenperioden machen den Straßenbäumen zunehmend zu schaffen.

Die häufigsten Straßenbaumarten in der Hansestadt sind Stieleiche, Holländische Linde und Spitzahorn. In den vergangenen Jahren wurden jedoch zunehmend auch klimaangepasste Arten wie der Amberbaum oder die Hopfenbuche gepflanzt.

Junge Bäume stehen auf dem gepflasterten Bruno-Tesch-Platz in Hamburg-Altona.

Zum zweiten Mal in Folge legt die Hamburger Umweltbehörde eine positive Straßenbaum-Bilanz vor: Demnach wurden 2024 mehr Bäume gepflanzt als gefällt.

Ein Mann hält im Hamburger Park Planten un Blomen trockene Erde in der Hand

Die Verfügbarkeit von Wasser sinkt im Klimawandel, gleichzeitig steigt der Bedarf. Die Umweltbehörde hat Ideen für neue Bewässerungs-Strategien vorgelegt.