Das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt hat auch 2026 in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD) im ersten Halbjahr 2026 einmal im Monat in den Duisburger Stadtteilen „Null-Toleranz“-Aktionen durchgeführt. Die Aktionen fanden von Januar bis Juni in den Ortsteilen Altstadt, Dellviertel, Hamborn, Marxloh, Walsum, Rheinhausen, Hochfeld, Meiderich, Duissern, Innenstadt sowie Neudorf statt.
Nun zieht die Stadt Bilanz für das erste Halbjahr: Insgesamt wurden in den sechs Monaten über 7400 Maßnahmen getroffen.
„Die Ergebnisse der Null-Toleranz-Aktionen zeigen deutlich: Unsere Hartnäckigkeit zahlt sich aus. Deswegen schauen wir auch künftig ganz genau hin und werden konsequent gegen die vorgehen, die sich nicht an die Regeln halten“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.
In den vergangenen sechs Monaten waren die Mitarbeitenden der Abfallaufsicht wochentags und am Wochenende mit einer Früh- und Spätschicht im jeweiligen Stadtteil präsent. Im Zuge der Kontrollen wurden insgesamt
Bei gleichzeitigen Kontrollen des SAD wurden
Neben Abfallaufsicht und SAD waren auch verstärkt Mitarbeitende der Verkehrsüberwachung im Einsatz. So wurden insgesamt 4367 kostenpflichtige Verwarnungen und Bußgelder wegen verbotswidrigen Haltens oder Parkens erteilt. Außerdem mussten 31 Fahrzeuge abgeschleppt werden. Im fließenden Verkehr wurden durch die kommunale Geschwindigkeitsüberwachung insgesamt 2368 kostenpflichtige Verwarnungen und Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen ausgesprochen.
Das Bürger- und Ordnungsamt führt seit Ende 2016 in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg einmal im Monat in einem Duisburger Stadtteil eine Aktionswoche unter dem Motto „Null-Toleranz / ordnungsrechtliche Präsenz im Ortsteil“ durch. Mit der Aktion soll unter anderem die zunehmende Müllproblematik in den verschiedenen Stadtteilen bekämpft sowie Ordnungswidrigkeiten geahndet werden.
Insgesamt wurden seit dem Jahr 2016 mehr als 92.000 Maßnahmen durchgeführt. In den Jahren 2020 bis 2022 fanden keine „Null-Toleranz“-Aktionen aufgrund der Corona-Pandemie statt.