
AUDIO: Polizei kann Tatverdächtigen nach Schüssen in Dresden nicht vernehmen (1 Min)
Ermittlungen
Stand: 16.07.2026 15:30 Uhr
Nach den Schüssen vor einem Supermarkt in Dresden-Friedrichstadt ist der 41 Jahre alte mutmaßliche Täter wegen seiner schweren Verletzungen bislang nicht vernommen worden. Polizisten hatten den Mann am Mittwoch mit Schüssen aus ihren Dienstwaffen gestoppt, weil er Passanten mit einer Art Muskete bedroht hatte. Bei seiner Festnahme zielte der Mann auch auf die Polizisten und rief dabei einen islamischen Glaubensspruch.
41-Jähriger weiter im Krankenhaus
Ein Polizeisprecher sagte, der Türke werde weiterhin im Krankenhaus behandelt. Umfassende Ermittlungsmaßnahmen liefen weiter. Details nannte der Polizeisprecher nicht. Das Motiv für die Tat ist weiterhin unklar
Der 41-Jährige war bei der Festnahme verletzt worden, weitere Verletzte gab es nicht. Bei der Festnahme stellten die Beamten auch die Tatwaffe sicher. Die wird derzeit beim Landeskriminalamt (LKA) untersucht, auch darauf, ob ob sie schussfähig war. Eine Sprecherin sagte MDR SACHSEN, die Waffe war selbstgebaut.
Video:
Polizeieinsatz in Dresden: Schüsse nach Bedrohung mit Waffe (1 Min)
Waffe auf Polizisten abgefeuert
Zeugen hatten am Mittwochfrüh per Notruf gemeldet, dass ein Mann mit einer Schusswaffe in der Menageriestraße auf Menschen ziele und dann in einen Einkaufsmarkt gegangen sei. Die Polizeidirektion Dresden schickte Einsatzkräfte los, unter ihnen auch Spezialkräfte für lebensbedrohliche Einsatzlagen (LebEL).
Gegen den 41-Jährigen wird wegen Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Es gibt laut Polizei auch Überprüfungen zur Rechtmäßigkeit des Dienstwaffengebrauches durch die Polizisten.
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Spezialkräfte im Einsatz
MDR (kk)/dpa