
Stand: 16.07.2026 13:04 Uhr
In Produkten der Göttinger Firma Fleischwaren Wulff ist der Krankheitserreger EHEC nachgewiesen worden. Betroffen sind zahlreiche Würste. Sie sollten nicht gegessen werden.
Wie die Plattform Lebensmittelwarnung.de schreibt, wurden die Würste unter anderem bei Lebensmitteleinzelhändlern in fast allen Bundesländern verkauft – ausgenommen sind demnach das Saarland und Baden-Württemberg.
Rohwürste von Wulff Fleischwaren betroffen
Nach Informationen des Landkreises Göttingen sind Rohwürste der Firma Fleischwaren Wulff betroffen. Bei einigen könnte das Mindesthaltbarkeitsdatum schon überschritten sein. Vom Rückruf betroffen sind folgende Produkte und Chargennummern:
- Zwiebelmettwurst 100g – Charge 621301
- Zwiebelmettwurst 150g – Charge 621302
- Zwiebelmettwurst ca. 150g – Chargen 621301, 621302
- Zwiebelmettwurst Stück – Chargen 621301, 621302
- Schinken-Zwiebelmettwurst ca. 150g – Charge 621302
- Schinken-Zwiebelmettwurst 500g, frisch – Chargen 621303, 621304
- Zwiebelmettwurst 500g frisch – Chargen 621303, 621304
- Pfefferlinge 6×50 gr. – Charge 621312
- Streichmettwurst grob oder Knoblauch Hörnchen 2x ca. 300g – Charge 621303
Bereits Anfang dieses Monats hatte der Landkreis Göttingen Rohwürste von Wulff Fleischwaren zurückgerufen, darunter ebenfalls diverse Mettwürste.
Bakterien können schwere Erkrankungen auslösen
Die Würste sollten nicht gegessen werden. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts können die Bakterien Durchfall, Übelkeit und Erbrechen auslösen – vereinzelt auch Fieber. Säuglinge, Kleinkinder, alte Menschen und solche mit geschwächter Abwehr erkranken bei einer Infektion mit EHEC laut RKI häufiger schwer.
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