Seit Corona bin ich in Rente. Die Umstellung war okay. Am Anfang habe ich noch ein bisschen bei Kollegen geholfen, hier und da. Aber jetzt habe ich mit Arbeit abgeschlossen. Hab zu Hause immer genug zu tun.

Ich habe zwei Söhne und vier Enkelkinder. Denen geht’s gut. Alle haben ein Haus, alle haben Arbeit. Es fehlt an nichts. Man hat es schon richtig gemacht. Man muss bei der Erziehung der Kinder von vornherein aufpassen. Das hat gut geklappt. Papa hat geholfen, die Häuser zu bauen. Und dann war es gut.

In Berlin war ich nur zum Arbeiten.

Ob er da auch leben würde? Er rauft sich die Haare.

Um Gottes willen! Nein, nein, nein. Ich hasse Berlin. Den Stress kann sich kein Mensch antun. Nein, Nein, Nein, nie! Ich war zufrieden, wenn ich unseren Ortseingang gesehen habe. Mir hat es morgens schon gegraut, um fünf Uhr, wenn wir los sind zur Arbeit. Hier raus, Autobahn, Stau, Stau. Dann wurde man angehalten: Polizei, hier dürfen Sie nicht, das dürfen Sie nicht.

Habe das nur des Geldes wegen gemacht. Es war gut bezahlt, die Firma war wirklich gut. Dann habe ich 2001 aufgehört, weil die Firma nicht mehr wollte und auch nicht mehr konnte. Danach habe ich mich selbstständig gemacht. Ich dachte: Was die Leute hier können, das kann ich auch alleine.

Ich kann viele Sachen. Putzen, Bauen, Holzarbeiten. Ich baue mir alles selber. Habe mir alles selbst beigebracht.

Er zeigt auf sein Gesicht.

Mit Auge! Wenn man Interesse hat, geht das. Jut, das ist es. Jetzt fahre ich nach Hause und mähe Rasen, schneide meine Hecke. Es gibt immer was zu tun!