Es ist ganz schön luftig geworden im zentralen großen Saal der Sammlungsetage des Kaiser-Wilhelm-Museums. Aber das muss nichts Schlechtes heißen; denn Kunstwerke, auch wenn man sie in einen besonderen Sinnzusammenhang stellt, freuen sich über genug „Luft“ zum „Atmen“. Dennoch – diesmal wirkt der Saal besonders großzügig bestückt. Aber das passiert nun mal, wenn man beispielsweise so kleinformatigen Arbeiten – gerade mal etwas mehr als 20 mal 10 cm – wie Paul Klees „Stadt emporwachsend, sich verdüsternd“ aus 1915 derart viel Raum überlässt. Aber zu den räumlichen wie zeitlichen Dimensionen dieses neu bestückten Saals gleich mehr.