Unwettergefahr in Hessen

Bis zu 50 Liter Regen und schwere Sturmböen drohen

17.07.2026 – 10:26 UhrLesedauer: 2 Min.

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Gewitterwolken (Symbolbild): Erneut drohen Gewitter im Rhein-Main-Gebiet und in Hessen. (Quelle: Alexander Wolf/onw-images/dpa/dpa-bilder)

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Frankfurt und weite Teile Hessens müssen sich am Freitag auf heftige Gewitter einstellen. Der DWD warnt vor Starkregen, größerem Hagel und schweren Sturmböen.

Frankfurt und Hessen steht am Freitag ein turbulenter Wettertag bevor. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor teils schweren Gewittern mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. Lokal sind auch extreme Regenmengen möglich.

Bereits am Vormittag ziehen aus Südwesten erste Gewitter über Hessen. Dabei können innerhalb einer Stunde bis zu 25 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Zudem sind Hagel und Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometern pro Stunde möglich.

DWD rechnet örtlich mit Unwetter

Vor allem vom Nachmittag an kann sich die Lage deutlich verschärfen. Örtlich rechnet der DWD mit Unwettern und bis zu 40 Litern Regen pro Quadratmeter in kurzer Zeit. Auch größerer Hagel sowie schwere Sturmböen mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde sind möglich. Punktuell seien sogar bis zu 50 Liter Regen pro Quadratmeter nicht völlig ausgeschlossen.

Auch Frankfurt liegt damit im möglichen Gewittergebiet. Am Flughafen wurden am Freitagmorgen 20 Grad bei hoher Luftfeuchtigkeit gemessen. Im Tagesverlauf sollen die Temperaturen dort auf bis zu 29 Grad steigen. Die schwül-warme Luft bietet günstige Bedingungen für kräftige Gewitter.

Hagel, Starkregen und Sturmböen möglich

In ganz Hessen liegen die Höchstwerte am Freitag zwischen 25 und 29 Grad, im Bergland um 23 Grad. Neben Frankfurt können auch andere Teile des Rhein-Main-Gebiets von Starkregen, Hagel und Sturmböen betroffen sein. Wo genau sich die heftigsten Gewitter bilden, lässt sich nach Angaben des Wetterdienstes nur kurzfristig bestimmen.

Die Wetterlage ist Teil einer größeren Unwetterzone über Deutschland. Abgesehen vom Nordwesten drohen in weiten Teilen des Landes schwere Gewitter. Im Süden und Südwesten sind lokal sogar Hagelkörner mit mehr als drei Zentimetern Durchmesser und Orkanböen mit bis zu 130 Kilometern pro Stunde möglich.

In der Nacht zum Samstag ziehen die Schauer und Gewitter in Hessen allmählich nach Südosten ab. Am Samstag beruhigt sich die Lage in Frankfurt und Hessen deutlich. Es wird heiter und meist niederschlagsfrei. Vor allem im Bergland sind noch einzelne Schauer oder kurze Gewitter möglich. Die Höchstwerte liegen zwischen 22 und 27 Grad. Für Frankfurt werden bis zu 28 Grad erwartet.

Am Sonntag wird es spürbar kühler. Im Rhein-Main-Gebiet sind noch bis zu 25 Grad möglich, im Bergland werden nur rund 18 Grad erreicht. Meist bleibt es trocken, lediglich im Nordosten Hessens können Schauer oder einzelne Gewitter auftreten.

Auch am Montag bleibt es wechselhaft und vergleichsweise kühl. Die Temperaturen erreichen zwischen 18 Grad im Bergland und 24 Grad im Rhein-Main-Gebiet.