Auf dem Boden der großen, gekachelten Halle der Hebebühne ist eine weiße Fläche, über die sich Christine Mühlberger mit Pinsel und Roller beugt. Aus Klecksen und Flecken entsteht ein Wirbel schwarz-weißer Gesichter, die den Betrachter durch verschränkte Hände hindurch eindringlich anschauen. Noch kann sie zu dem Bild, das sie live für die Ausstellung „Talking Heads, Silent Patterns“ malt, nicht viel sagen: Ganz spontan, intuitiv sei es entstanden, wie die meisten ihrer Arbeiten, von denen sie eine Auswahl präsentierte. Mit ausdrucksstarken Gesichtern, emotionalen, lauten, aber auch stillen, poetischen Bildwelten läuteten Mühlberger Solveig Irene König und Nadine Kremer-Fischbach am Wochenende die Sommerpause ein.