
AUDIO: Neue Initiative will dauerhafte Fernzugverbindung für die Altmark (1 Min)
Bahnverkehr
Stand: 30.06.2026 17:04 Uhr
Mehrere Landkreise fordern eine dauerhafte Fernverkehrsverbindung durch die Altmark. Die länderübergreifende Initiative von Kommunen aus Sachsen-Anhalt und Niedersachsen hat ein gemeinsames Schreiben an das Bundesverkehrsministerium verfasst. Mindestziel ist es, dass Fernzüge auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin mindestens zweimal täglich Bahnhöfe in der Altmark anfahren.
Salzwedels Bürgermeister Olaf Meining macht sich für eine dauerhafte Fernzuglinie durch die Altmark stark. „Während der Umleitung des ICE-Verkehrs zwischen Hamburg und Berlin hat sich die Nachfrage nach einer solchen Verbindung nochmals sehr deutlich bestätigt“, sagte das parteilose Stadtoberhaupt.

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Initiative aus Sachsen-Anhalt und Niedersachsen
Gemeinsam mit zehn weiteren Bürgermeistern und fünf Landkreisen aus Sachsen-Anhalt und Niedersachsen hat Meining eine Initiative gestartet. Das Ziel: Eine dauerhafte Fernzuglinie zwischen Hamburg und Berlin mit Halt in Lüneburg, Uelzen, Salzwedel und Stendal zu etablieren.
Um das zu erreichen, hat sich die Initiative mit einem Brief an das Bundesverkehrsministerium, die Deutsche Bahn und die zuständigen Landesministerien gewandt. Die Strecke solle demnach mindestens ein Angebot im IC- oder EC-Verkehr bekommen, heißt es von der Initiative. Startpunkt könnten mindestens zwei tägliche Fernverkehrsverbindungen sein: Eine am Morgen und eine am Abend.

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Initiatioren hoffen auf positive Effekte für ländliche Gebiete
Die Bahnhöfe entlang dieser Trasse hätten eine weit über die Städte hinausgehende Bedeutung. Sie seien zentrale Knotenpunkte für Verwaltung, Bildung, Gesundheitsversorgung, Wirtschaft und Tourismus, teilte der Landkreis Stendal mit. Ein zuverlässiger Fernverkehr würde nicht nur die Stadtzentren stärken, sondern auch die ländlichen Gebiete in der Altmark.

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MDR (Marius Rudolph), dpa