Zwei Karussell-Weltneuheiten waren zur diesjährigen Rheinkirmes im Vorfeld angekündigt worden. Das eine – Oracle – musste schon zuvor wegen fehlender Tüv-Prüfungen kurzfristig absagen. Das zweite, der Invader, stand zum Start still.

Dabei hatten sich schon vor 14 Uhr, also bevor die Rheinkirmes offiziell eröffnet wurde, zahlreiche Adrenalin-Fans eingefunden, um die ersten auf dem offenbar heiß ersehnten Karussell zu sein. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Rundfahrgeschäft mit 16 frei schwingenden, offenen Gondeln. Die Fahrgäste würden in dynamischen Bewegungen durch die Gegend geschleudert, hieß es bei der Vorstellung der Kirmes-Neuheiten.

Der Grund für den verspäteten Start ist nach Angaben eines Rheinkirmes-Sprechers, dass die Betreiber noch an ein paar „technischen Einstellungen“ feilen müssten. Mit ihrem Fahrgeschäft waren sie erst einen Tag vor Kirmeseröffnung auf das Gelände gekommen, möglicherweise brauchen sie also einfach noch etwas Zeit – und die Freunde wilder Drehungen Geduld.

Die war aber nicht allzu lange notwendig, um 18.30 Uhr vermeldete der Rheinkirmes-Sprecher: „Der Invader fährt.“