Unwetter in Deutschland

Wetterdienst warnt: Hier kracht es am Samstag

18.07.2026 – 12:02 UhrLesedauer: 2 Min.

Eine Gewitterfront mit dunklen Wolken zieht über die Region Hannover hinweg.Vergrößern des Bildes

Eine Gewitterfront (Symbolbild): Vor allem im Süden von Deutschland ist mit Gewittern zu rechnen. (Quelle: Julian Stratenschulte/dpa)

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Regen, Sturm und Hagel prägen in vielen Teilen Deutschlands das Wochenende. Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht amtliche Warnungen.

Auch am Wochenende bleibt die Unwettergefahr in Teilen von Deutschland hoch. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) schreibt, ist am Samstag vor allem im Süden des Landes mit teilweise kräftigen Gewittern zu rechnen. Für die Küstenregionen rechnet der DWD zudem mit Sturm- und Windböen.

Wie der Deutsche Wetterdienst schreibt, sind bei den Gewittern im Süden und Südosten Deutschland kurze Starkregen-Phasen möglich. In der Region sei mit einem zwischenzeitlichen Niederschlag von 25 Litern pro Quadratmeter zu rechnen. Zudem rechnen die Meteorologen mit kleinkörnigem Hagel und Sturmböen.

Lokal können die Unwetter laut dem Wetterdienst sogar noch einmal heftiger werden. Es sei mit größerem Hagel und Niederschlagsmengen von 60 Litern in einer Stunde zu rechnen. Die Unwetter sollen bereits in den Mittagsstunden beginnen.

Unwetter in Deutschland: Hohe Windgeschwindigkeiten im Norden

Für den Norden von Deutschland hat der Wetterdienst zudem Unwetterwarnungen veröffentlicht. Die amtlichen Warnungen gelten bis 20 Uhr. Die Meteorologen rechnen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 55 Kilometer pro Stunde. Der Wind komme aus Nordwesten. Die Experten warnen vor herabstürzenden Ästen und herumfliegenden Gegenständen.

Infografik des Deutschen WetterdienstsVergrößern des BildesWarnkarte des DWD: Im Norden von Deutschland wird vor Böen gewarnt. (Quelle: Deutsche Wetterdienst)

Grund für die Wetterlage ist laut den Meteorologen ein Hochdruckgebiet über dem Ostatlantik und ein tiefer Luftdruck über Skandinavien. Schubweise gelangt so warme Meeresluft von der Nordsee nach Deutschland.

In der Nacht zum Sonntag sind dann laut dem DWD im Nordwesten sowie zwischen dem Oberrhein und Franken Gewitter möglich. Laut den Meteorologen ist die Wahrscheinlichkeit allerdings gering.

Wirklich ruhig wird die Wetterlage im Süden von Deutschland laut den Experten erst zum Wochenstart – der Norden und der Osten des Landes müssen sich auch am Montag noch auf Gewitter einstellen. Die Meteorologen prognostizieren Temperaturen zwischen 17 und 26 Grad.