
Stand: 18.07.2026 15:52 Uhr
Mit Beginn der Sommerferien meldet der Hamburger Tierschutzverein wieder mehr ausgesetzte Haustiere Tiere. Seit Juni wurden 146 Tiere ausgesetzt, teilte der Verein mit.
Bisher sind 146 Haustiere in Hamburg ausgesetzt worden. Das sind etwas weniger Tiere als im vergangenen Jahr, die ins Tierheim in der Süderstraße gebracht wurden. Laut dem Pressesprecher des Hamburger Tierschutzvereins, Sven Fraaß, waren es unter anderem fast 50 Katzen, zum Teil mit ihren Jungen, 26 Kaninchen, 20 Mäuse, zehn Schildkröten und fünf Hunde.
Und wenn so viele neue Tiere in der Süderstraße abgeliefert werden, kann es schon mal zu einem kurzfristigen Aufnahmestopp kommen. Vergangenes Jahr wurden im Tierheim zeitweise keine Katzen mehr aufgenommen. Laut Fraaß werden die ausgesetzten oder abgegebenen Tiere von ihren Besitzerinnen und Besitzern in der Regel nicht mehr abgeholt. Denn seiner Erfahrung nach besorgen sich die Hamburgerinnen und Hamburger stattdessen meistens neue Tiere.
Hohe Geldbußen möglich
Das Aussetzen von Tieren ist eine Ordnungswidrigkeit. Die Geldbuße dafür beträgt bis zu 25.000 Euro. Wenn das Tier durch die Aussetzung stirbt, hat die Halterin oder der Halter sogar eine Straftat begangen.

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Ende Juni waren rund 107.000 Hunde in Hamburg angemeldet. Ende 2023 waren es noch etwa 111.000. Das geht aus einer CDU-Anfrage an den Senat hervor.

In Hamburg haben die Sommerferien begonnen. Die Tierheime der Stadt sind schon jetzt am Limit und nehmen zum Teil keine Tiere mehr auf.
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