Flug von Düsseldorf

Technischer Defekt: Piloten setzen Notruf ab

18.07.2026 – 17:31 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein Airbus A320 der Fluglinie British Airways beim Start (Archivfoto): Ein Flieger aus Düsseldorf geriet bei der Landung in London in Schwierigkeiten.Vergrößern des Bildes

Ein Airbus A320 der Fluglinie British Airways beim Start (Symbolfoto): Ein Flieger aus Düsseldorf geriet bei der Landung in London in Schwierigkeiten. (Quelle: Kevin Hackert/imago)

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Ein Airbus auf dem Weg von Düsseldorf weicht kurzzeitig von seiner Route ab und sackt deutlich ab. Was die britische Flugunfallbehörde jetzt klären will.

Ein Airbus A320 der Fluggesellschaft British Airways ist auf dem Weg von Düsseldorf nach London Heathrow offenbar in eine ernste Krisensituation geraten. Die Crew musste während des Landeanflugs am 6. Juli gleich zweimal einen Notruf absetzen – am Ende landete die Maschine sicher, doch die britische Flugunfallbehörde AAIB hat inzwischen Ermittlungen aufgenommen.

Der Vorfall wurde am Freitag durch einen Bericht des Portals „Aviation Herald“, das als verlässliche Quelle für Geschehen in der Luftfahrtindustrie gilt, bekannt. Demnach befand sich die Maschine mit dem Kennzeichen G-EUUN im Landeanflug auf Heathrow, als das Flugzeug einen Ausfall des sogenannten Air Data Reference-Systems (ADR) erlitt.

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Dieser Defekt sorgte dafür, dass der Airbus in den sogenannten „Alternate Law“-Modus wechselte – eine eingeschränkte Steuerungsebene, die bei technischen Störungen automatisch aktiviert wird. Gleichzeitig löste der Fehler eine Strömungsabriss-Warnung im Cockpit der Maschine aus. Die Piloten reagierten laut dem Bericht mit einem „PAN-PAN“-Funkspruch, der zweithöchsten Dringlichkeitsstufe im Luftverkehr, brachen den Anflug ab und gingen in eine Warteschleife über London.

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Anschließend positionierte sich die Besatzung für einen zweiten Anflug auf dieselbe Landebahn. Doch auch dieser Versuch verlief laut „Aviation Herald“ nicht ohne Komplikationen: In etwa 3.000 Fuß (etwa 914 Meter über dem Erdboden) Höhe kam es zu einer weiteren Strömungsabriss-Warnung.

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Die Piloten leiteten daraufhin ein abruptes Korrekturmanöver ein: Dabei sank die Maschine auf rund 2.200 Fuß (etwa 670 Meter über dem Boden) ab und wich kurzzeitig nach links von der eigentlichen Anflugroute ab, bevor sie zurück auf ihren eigentlich geplanten Kurs einschwenkte. Rund 30 Minuten nach dem Abbruch des ersten Anflugs setzte der Airbus schließlich sicher auf.