Newsblog zur US-Politik
Mamdani prüft Festnahme von Netanjahu
Von F. Michalski, S. Cleven, C. Siemer, M. Küper, M. Kloft, C. Cöln, A. Janzen, T. Wanhoff, J. Hartung, J. Fischer, P. Riesbeck, M. Lattemann
Aktualisiert am 18.07.2026 – 23:29 UhrLesedauer: 15 Min.
Der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani: Er erwägt, den israelischen Premierminister Banjamin Netanjahu festnehmen zu lassen. (Archivbild) (Quelle: IMAGO/Katie Godowski/imago)
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Trump könnte bald Geld für seine Äußerungen auf Truth Social verlangen. Der Präsident will noch eine Fußball-WM ausrichten. Alle Entwicklungen im Newsblog.
USA warnen Bürger im Ausland
Das US-Außenministerium ruft amerikanische Staatsbürger wegen der verschärften Spannungen im Nahen Osten weltweit zu „erhöhter Vorsicht“ auf. Die Warnung gilt insbesondere für Personen, die sich im Nahen Osten aufhalten, wie aus einer Mitteilung auf der Website des Ministeriums hervorgeht. Die Sicherheitslage bleibe komplex, es bestehe die Gefahr einer „unvorhergesehenen Eskalation“.
Mamdani prüft Festnahme von Netanjahu
New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani prüft nach eigenen Angaben Möglichkeiten zur Festnahme des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu während der Generaldebatte der UN-Vollversammlung im September. „Ich bin der Meinung, dass Ministerpräsident Netanjahu nach Den Haag gehört“, sagte Mamdani am Samstag der „New York Times“. Er bezeichnete Netanjahu als „Kriegsverbrecher“.
Gegen Netanjahu liegt seit November ein vom Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) in Den Haag ausgestellter Haftbefehl wegen Kriegsverbrechen im Gazastreifen vor.
Trump plädiert für weitere Fußball-WM in den USA
Bei einer Veranstaltung in New York hat Donald Trump vorgeschlagen, auch die nächste Fußball-WM im Jahr 2030 in den Vereinigten Staaten auszutragen. „Ich glaube, du solltest die USA erneut auswählen“, sagte er zu Fifa-Chef Gianni Infantino, der ebenfalls auf der Bühne stand. „Dann aber ohne Mexiko und Kanada. Es war sehr großzügig von mir, sie bei diesem Turnier ebenfalls Spiele ausrichten zu lassen.“
Nach derzeitigem Stand ist es sehr unwahrscheinlich, dass die nächste Fußball-WM erneut in den USA stattfindet. Als austragende Nationen stehen Spanien, Portugal und Marokko bereits fest, die USA könnten 2038 das nächste Mal eine Weltmeisterschaft austragen.
USA weichen Artenschutzgesetz noch weiter auf
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat den Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten noch weiter aufgeweicht. Eine Woche nach einer Entschärfung des Artenschutzgesetzes verkündete Washington am Freitag, dass zwei weitere Vorschriften gelockert werden sollen. Unter anderem sollten bei der Entscheidung über geschützten Lebensraum für bestimmte Arten künftig wirtschaftliche Fragen und Überlegungen der nationalen Sicherheit mehr Bedeutung bekommen.
Außerdem solle die Regel abgeschafft werden, dass die Bestimmungen des Artenschutzgesetzes automatisch für jegliche Arten gelten, die als „gefährdet“ eingestuft sind, erklärte Innenminister Doug Burgum.
Waldbrände: Trump will Geld von Kanada
US-Präsident Donald Trump hat Kanada für die durch Waldbrände verursachte Luftverschmutzung verantwortlich gemacht und mit Konsequenzen gedroht. Die den USA entstehenden Kosten müssten „zwangsläufig“ den bestehenden Zöllen auf kanadische Importe hinzugerechnet werden, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Er werde Premierminister Mark Carney anrufen, um zu erfahren, was dieser gegen die Luftverschmutzung tue.
