In der religiösen Bildsprache des Mittelalters taucht der Hund mit einer widersprüchlichen Symbolik auf. Einerseits wurde er als unrein oder gar als Verbündeter des Teufels dargestellt. Tierdarstellungen prägten das gesellschaftliche Gefüge und die Wahrnehmung der damaligen Zeit. So wurden moralisierende Eigenschaften allegorisch mit der christlichen Lehre verbunden und dem Hund nachgesagt.