Castrop-Rauxelerin fährt auf Stauende auf
Vier Menschen auf der A43 schwer verletzt

Blaulicht mit LED-Anzeige "Unfall" auf dem Dach eines Polizeiwagens.


Nach einem schweren Unfall auf der A43 war die Autobahn mehrere Stunden gesperrt. © Stefan Puchner/dpa (Symbolbild)

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Bei einem Auffahrunfall auf der A43 in Fahrtrichtung Münster sind am Samstag (18.7.) kurz vor dem Autobahnkreuz Bochum vier Menschen schwer verletzt worden, darunter zwei Kleinkinder. Ein weiterer Mann erlitt leichte Verletzungen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Polizei Dortmund hervor.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr eine 31-jährige Frau aus Castrop-Rauxel auf dem rechten Fahrstreifen, als sie aus bislang ungeklärter Ursache ein Stauende zu spät erkannte.

Sie konnte ihren Wagen nicht mehr rechtzeitig abbremsen und prallte zunächst auf das Auto eines 36-jährigen Mannes aus Hattingen, der am Stauende wartete. Dessen Fahrzeug wurde durch die Wucht des Aufpralls gegen die rechte Schutzplanke geschoben.

Autobahn drei Stunden gesperrt

Anschließend stieß der Wagen der 31-Jährigen mit dem ebenfalls wartenden Auto einer 53-jährigen Frau aus Witten zusammen. Das Fahrzeug der Unfallverursacherin kam schließlich auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen.

Schwere Verletzungen erlitten die 31-jährige Fahrerin, ihre beiden Kinder im Alter von acht Monaten und zweieinhalb Jahren sowie ihre 57-jährige Beifahrerin aus Bochum. Sie wurden nach der Erstversorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der 36-Jährige wurde leicht verletzt, die 53-Jährige blieb unverletzt.

Für die Unfallaufnahme blieb die Richtungsfahrbahn Münster bis 16.30 Uhr vollständig gesperrt. Alle beteiligten Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 75.000 Euro.