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So mancher Kunde von Amazon Web Services (AWS) dürfte Panik bekommen haben: Der Cloud-Dienstleister verschickte Hinweise zu Kosten teils in Billionenhöhe – Grund waren Probleme im internen Abrechnungssystem.

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Mehrere Medien berichten über AWS-Kunden, denen in ihrer Kostenübersicht, der AWS Billing Console, plötzlich Beträge von mehreren Billionen US-Dollar für den laufenden Monat angezeigt wurden. Ein Betroffener hatte im Vormonat lediglich 200 US-Dollar, ein anderer nur 43 US-Cent bezahlt. Auch im Kontakt mit dem Kundensupport war es laut der britischen Zeitung The Guardian zunächst nicht ganz einfach, die Sache aufzuklären.

Fehlerhafter Umrechnungsmechanismus

Schließlich wendete der AWS-Support sich an die Öffentlichkeit und meldete am Freitag auf X, dass das Unternehmen Probleme mit inkorrekten Abrechnungsdaten untersuche. Erst am Sonntag konnte AWS dann die Ursache aufklären und das Problem beheben.

Ursache war wohl eine fehlerhafte „Konfigurationsänderung“ im AWS-Abrechnungssystem, wie Gizmodo unter Berufung auf die AWS-Supportseite berichtet. Hier hat Amazon aber mittlerweile alle Informationen zu dem Thema entfernt, per Wayback Machine lassen sich zumindest die Aktivitäten während der Fehlerbehebung aber noch nachlesen. „Dieses System stützt sich bei der Berechnung der Einzelpostengebühren auf Daten zur Einheitenumrechnung“, erklärte AWS demnach weiter. Doch die Änderung habe dazu geführt, dass Aktualisierungen der Daten zur Einheitenumrechnung fehlschlugen, was zu überhöhten Einzelpostenkosten führte, die sich auf die Konsole für Abrechnung und Kostenmanagement auswirkten und Warnmeldungen zu Budget- und Kostenabweichungen auslösten. Letztere dürften vielen Kunden einen gewaltigen Schock verpasst haben. Auf X teilte AWS am Sonntagnachmittag mit, dass das Problem jetzt behoben sei.

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(nen)

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