Sie ist gut 53 Meter hoch, annähernd 150 Jahre alt, und gilt als Teil der Silhouette von Viersen: die Kreuzkirche. Das Gebäude der Evangelischen Kirchengemeinde wurde in der Zeit zwischen 1877 und 1879 unter der Regie des aus Krefeld kommenden Architekten August Hartel errichtet, am 27. Mai 1879 eingeweiht – und allmählich nagt der Zahn der Zeit an dem Gebäude. Im Dezember 2025 waren Risse an den Wasserspeiern mit Tier- und figürlichen Darstellungen, die oben auf dem Turmdach verankert sind, entdeckt worden, und bei weiteren Arbeiten kamen noch weitere Baustellen hinzu. Seither ist der Turm eingerüstet, das Presbyterium hat mithilfe von fachkundigen Architekten einen Plan zur Sanierung erarbeitet – und ist jetzt einen gehörigen Schritt weitergekommen: Das Land NRW fördert die Sanierungsarbeiten mit rund 142.500 Euro – das entspricht in etwa einem Drittel der Gesamtbaumaßnahme zum Erhalt des Turmes, die mit rund 500.000 Euro kalkuliert ist.