Neue CT-Scanner im Einsatz

Airports schaffen 100-Milliliter-Regel ab – das sagt Hamburg

Aktualisiert am 20.07.2026 – 09:31 UhrLesedauer: 2 Min.

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Flugreisende am Eingang zu den Sicherheitskontrollen (Archivfoto): Vorerst gelten dort keine neuen Regelungen. (Quelle: Christian Charisius/dpa/Archivbild/dpa)

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Moderne CT-Scanner sollen die Sicherheitskontrollen an Flughäfen erleichtern. Doch Reisende am Hamburger Flughafen müssen ihr Handgepäck weiterhin nach den bisherigen Flüssigkeitsregeln packen.

Wer am Flughafen Hamburg auf gelockerte Regeln für Flüssigkeiten im Handgepäck hofft, der hofft erst mal vergeblich. Denn anders als bei manch anderen Flughäfen dürfen Flüssigkeiten, Gels und Sprays weiterhin nur in Behältern bis zu 100 Milliliter mitgeführt werden, verpackt in einem 1-Liter-Kunststoffbeutel – auch, wenn an einzelnen Kontrollspuren bereits moderne CT-Scanner im Einsatz sind, die größere Flüssigkeitsmengen grundsätzlich ermöglichen.

Auf Anfrage der t-online-Regionalredaktion in Hamburg erklärt die Bundespolizeiinspektion Flughafen Hamburg, dass durch die Einführung moderner CT-Geräte an ausgewählten deutschen Flughäfen an bestimmten Kontrollspuren neue Regelungen für die Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck gelten. Flüssigkeiten in Behältern mit einem Fassungsvermögen von bis zu zwei Litern dürften dann mitgeführt werden. Zudem müssten Tablets, Laptops und Flüssigkeiten an diesen Kontrollspuren nicht aus dem Handgepäck entnommen werden. Am Flughafen Köln/Bonn (CGN) gilt diese Regelung beispielsweise bereits.

Airport-Sprecherin: CT-Scanner beschleunigen Ablauf deutlich

„Da jedoch nicht alle Kontrollstellen an deutschen Flughäfen über CT-Geräte verfügen, unterscheiden sich die Vorgaben je nach Kontrollspur“, teilt die Sprecherin mit. An Kontrollstellen, die nicht mit den entsprechenden Geräten ausgestattet sind, gilt weiterhin die bisherige Regelung.

Am Flughafen Hamburg seien bereits erste CT-Geräte im Einsatz – doch „da Reisende die Nutzung einer bestimmten Kontrollspur in der Regel nicht selbst auswählen können, wird empfohlen, das Handgepäck nach der geltenden, bisherigen Regelung vorzubereiten“, heißt es weiter.

Eine Sprecherin des Flughafens Hamburg gibt an, dass die Bundespolizei an der Passagierkontrolle in Hamburg derzeit sechs moderne CT-Scanner im Einsatz hat, „die unseren Informationen zufolge den Ablauf deutlich beschleunigen und von den Passagieren sehr gut angenommen werden“. Im Sinne der Passagiere würde man sich daher freuen, wenn alle 18 Spuren der Sicherheitskontrolle in Hamburg einheitlich mit CT-Scannern ausgestattet würden. „Dies ist aktuell aber noch nicht der Fall“, so die Sprecherin.