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Köln – In Polen reden sie vom größten Talent der letzten Jahre. Auch Köln ist längst auf Marcel Regula (19) aufmerksam geworden, hat den Spielmacher seit knapp zwei Jahren im Blick. Problem: Sein Klub Zaglebie Lubin soll zuletzt noch 8 Mio. Euro Ablöse gefordert haben. Deshalb zockt Köln und wartet erst mal ab!
Mit gutem Grund: Nach BILD-Informationen ist Zaglebie Lubin unter Druck und braucht dringend Geld. Deshalb soll Regula (Vertrag bis 2028) unter allen Umständen verkauft werden. Der Spieler soll über Vermittler offen angeboten werden. Bisher wenig erfolgreich. Denn mehrere Klubs sind schon abgesprungen, scheuen die hohe Ablöseforderung. Deshalb soll der Klub mittlerweile bereit sein, den Spieler günstiger abzugeben. In Polen ist die Rede von 6 bis 7 Mio. Euro.
Erst soll ein Sechser kommen
Auch die Kölner kennen diese Fakten und warten entspannt ab, hoffen darauf, den Spieler noch billiger zu verpflichten. Der Regula-Transfer hat aktuell allerdings nicht die oberste Priorität. Zunächst will der FC die Baustelle auf der Sechser-Position (Kandidat ist u.a. Skhiri/Frankfurt) schließen, beobachtet aber weiter intensiv die Situation rund um Regula. Etwas problematisch soll allerdings sein Berater-Umfeld sein.

Kölns Sport-Boss Thomas Kessler (40) will insgesamt bis zu 8 Neuzugänge holen
Foto: picture alliance/Maximilian Koch
Regulas Qualitäten sind unbestritten. Er kann in der Offensive auf allen Positionen spielen und könnte beim FC seinen Landsmann Jakub Kaminski (24) ersetzen, der Köln Richtung Lissabon verlassen hat.
Bisher hat Köln mit Luka Lochoshvili (28/Innenverteidiger), Gideon Mensah (27/linke Schiene) und Reigan Heskey (18/Sturm) drei Neuzugänge verpflichtet.