Nicht für alle sind die höchsten, schnellsten und waghalsigsten Karusselle das richtige. Besonders Familien dürften nach Alternativen Ausschau halten. Wir haben Tipps für familienfreundliche Karusselle zusammengestellt.
Mit ihren Booten und mehreren kleineren Abfahrten bietet die Wasserbahn Fahrspaß für nahezu alle Altersgruppen. Vor allem an heißen Sommertagen ist das Fahrgeschäft stark nachgefragt. Wer trocken bleiben möchte, sollte die Sitzwahl allerdings gut überlegen.
Preis: pro Person acht Euro, unter 1,40 m fünf Euro.
Die Raupenbahn gehört zu den traditionsreichsten Fahrgeschäften und feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Im Vergleich zu modernen Hochfahrgeschäften richtet sich die Raupe vor allem an Familien und Besucher, die es etwas ruhiger mögen.
Preis: vier Euro pro Fahrt.
Hier ist Spaß für Groß und Klein vorprogrammiert. Beim Splash dürfen Kinder und Erwachsene bis 80 Kilogramm in einen XXL-Ball steigen und sich darin auf dem Wasser bewegen.
Auch die jüngeren Kirmesbesucher müssen nicht auf den beliebten Autoscooter verzichten. Anders als beim klassischen Autoscooter sind die Fahrzeuge kleiner und langsamer unterwegs. Das Fahrgeschäft richtet sich vor allem an Kinder und ermöglicht ihnen ihre ersten Fahrversuche auf einer eigenen Fahrfläche.
Preis: eine Fahrt drei Euro, vier Fahrten zehn Euro.
Die Wilde Maus XXL zählt zu den größten Familienachterbahnen auf der Kirmes. Charakteristisch sind enge Kurven, schnelle Richtungswechsel und mehrere Gefällestrecken, die für kurze Momente der Schwerelosigkeit sorgen. Auf Überschläge oder Loopings verzichtet die Bahn bewusst und steht – wie bereits im vorherigen Jahr – am Rheinufer. Die Mindestgröße beträgt 1,10 Meter.
Preis: pro Person neun Euro, bis 1,40 m sechs Euro.
Mit einer Höhe von 71 Metern zählt das „Look 360° Panorama“ zu einem der Höhepunkte der Rheinkirmes. Vier verglaste Gondeln fahren langsam am Turm empor und drehen sich um ihre eigene Achse. So erhalten die Besucher einen 360-Grad-Blick über das Kirmesgelände und die Umgebung. Im Gegensatz zu klassischen Fahrgeschäften steht hier nicht der Nervenkitzel, sondern das Panorama im Mittelpunkt.
Preis: Erwachsene acht Euro, Kinder sechs Euro.
Das „Feueralarm“ ist ein begehbares Spaßhaus im Stil einer Feuerwache. Statt in einer Gondel zu sitzen, bewegen sich die Besucher selbst durch vier Etagen mit unterschiedlichen Hindernissen. Zum Parcours gehören unter anderem bewegliche Böden, Laufbänder, Rutschen, Zerrspiegel und weitere Geschicklichkeitselemente. Das Laufgeschäft wurde 2023 erstmals präsentiert und zählt zu den neueren Attraktionen.
Beim Truck Stop nehmen Kinder in detailreich gestalteten Lastwagen, Polizeiautos oder Feuerwehrwagen Platz und fahren auf einer Strecke in Form einer doppelten Acht über zwei Ebenen. Das Fahrgeschäft ist speziell für jüngere Besucher ausgelegt und kombiniert eine familienfreundliche Fahrt mit Licht-, Sound- und Bewegungseffekten.
Preis: eine Fahrt vier Euro, sechs Fahrten 15 Euro.
Mit „Brunos freche Farm“ richtet sich die Kirmes vor allem an die jüngsten Besucher. Die schienengeführte Traktorbahn führt durch eine liebevoll gestaltete Bauernhofkulisse mit Tieren, Scheunen und weiteren Dekorationselementen. Das Fahrgeschäft ist speziell für Kinder und Familien konzipiert und bietet eine ruhige Rundfahrt ohne schnelle Bewegungen.
Preis: eine Fahrt vier Euro, vier Fahrten 14 Euro.
Das „Loopig the Loop“ gehört zu den historischen Fahrgeschäften auf deutschen Volksfesten. Anders als moderne Überschlagsfahrgeschäfte wird die Gondel nicht durch einen Motor über Kopf bewegt – die Fahrgäste erzeugen den Überschlag selbst durch Gewichtsverlagerung. Die nostalgische Überschlagsschaukel stammt aus den 1930er-Jahren und ist heute nur noch selten auf einer Kirmes zu finden.