Das US-amerikanische Nationale Hurrikanzentrum (NHC) meldete, dass sich am Abend des 20. Juli im Golf von Mexiko südlich des Florida Panhandle der Tropensturm Bertha gebildet hat. Am selben Abend befand sich das Zentrum des Sturms etwa 225 km südlich von Panama City, Florida. Die maximalen anhaltenden Windgeschwindigkeiten erreichten 65 km/h, und es wurde erwartet, dass sich der Sturm auf seinem Weg zur Küste weiter verstärken würde.

Bertha bewegt sich langsam und wird voraussichtlich Anfang der Woche entlang der nördlichen Golfküste ziehen. Dabei wird sie Florida, Alabama, Mississippi und Louisiana mit starken Regenfällen überziehen, bevor sie Kurs auf Texas nimmt. Sie ist der zweite tropische Sturm der diesjährigen atlantischen Hurrikansaison.

Das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) hat eine Tropensturmwarnung für das Gebiet von der Grenze zwischen Alabama und Florida bis in den Südosten Louisianas herausgegeben und vor Sturmfluten vom Mississippi bis zur Grenze zwischen Alabama und Florida gewarnt. Die Behörde gab an, dass die Sturmfluten in einigen Gebieten von Louisiana, Alabama und Florida bis zu 1,2 Meter hoch werden könnten, und warnte vor Sturzfluten, lokalen Tornados und starken Winden in den kommenden Tagen.

In Alabama wurden am Orange Beach rote Flaggen gehisst, um vor hohen Wellen und gefährlichen Strömungen zu warnen. Gleichzeitig verteilte Escambia County (Florida) Sand an Anwohner in hochwassergefährdeten Gebieten, damit diese Sandsäcke füllen konnten.

Unterdessen verstärkte sich im östlichen Pazifik Hurrikan Fausto am Abend des 20. Juli zu einem Taifun. Das Auge des Sturms befand sich etwa 1200 Kilometer südwestlich der Südspitze der mexikanischen Halbinsel Baja California.

Laut NHC weist Fausto maximale anhaltende Windgeschwindigkeiten von etwa 120 km/h auf und bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von etwa 15 km/h in westnordwestlicher Richtung.

Für das Küstengebiet wurden bisher keine Warnungen herausgegeben. Das NHC weist jedoch darauf hin, dass die vom Sturm erzeugten hohen Wellen die Küste der Halbinsel Baja California treffen und dort starke Wellen und gefährliche Strömungen verursachen könnten, die das Leben von Anwohnern und Touristen gefährden.

Thu Trang (laut AP)

Quelle: https://baoquangninh.vn/bao-nhiet-doi-bertha-de-doa-bo-bien-mien-nam-nuoc-my-3416050.html