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Höchberg (Bayern) – Entsetzliche Gewalt gegen einen Mann (65) im Landkreis Würzburg! Weil er einen Anstecker mit einer Israel-Flagge trug, soll ihn ein Syrer (20) zusammengeschlagen und schwer verletzt haben. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordversuchs.

Wie BILD erfuhr, stand der Syrer in Höchberg (Bayern) in der Nacht auf Montag neben dem Opfer an einer Ampel und entdeckte dabei den Anstecker an der Kleidung des Deutschen. Zunächst soll er ihn darauf angesprochen und ihm dann plötzlich ins Gesicht geschlagen haben, woraufhin der Mann wegrennen wollte. Doch der Täter holte ihn ein und brachte ihn zu Boden.

An dieser Kreuzung griff der Syrer den 65-Jährigen wegen seines Israel-Ansteckers an und verletzte ihn schwer

An dieser Kreuzung griff der Syrer den 65-Jährigen wegen seines Israel-Ansteckers an und verletzte ihn schwer

Foto: Pascal Höfig/NEWS5

Opfer erlitt Wirbelbruch

Mehrfach soll der Syrer gegen Kopf und Oberkörper des Opfers getreten haben. Bis die Polizei eintraf. Dann griff der 20-Jährige die Einsatzkräfte an. Mehrere Streifenwagenbesatzungen waren nötig, um den 20-Jährigen festzunehmen. Polizeisprecher Maximilian Basser: „Ein Polizeibeamter wurde dabei leicht verletzt.“ Oberstaatsanwalt Sebastian Murrer bestätigte BILD-Informationen, wonach das Opfer eine schwere Rückgratverletzung davontrug: „Der 65-Jährige erlitt neben zahlreichen Hämatomen einen Wirbelbruch.“

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Laut Konstantin Mack (29), Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) Würzburg, ist das Opfer Mitglied der DIG. Mack zu BILD: „Wir sind bestürzt. Er liegt auf der Intensivstation. Wir hoffen, dass keine bleibenden Schäden zurückbleiben. Das müssen die weiteren Untersuchungen jetzt noch zeigen.“

Syrer war schon früher gewalttätig

Die Generalstaatsanwaltschaft wertet die Tat als versuchten Mord. Das sah auch der zuständige Ermittlungsrichter so, erließ Haftbefehl gegen den bereits als Gewalttäter bekannten Syrer. Er hatte schon Stunden vorher Besucher des Höchberger Marktfestes belästigt, war deshalb von der Polizei kontrolliert worden.

Die DIG ruft für Freitag um 17 Uhr zu einer Kundgebung gegen antisemitische Gewalt auf dem Würzburger Marktplatz auf: „Es braucht klaren Widerspruch – auf der Straße, in politischen Bündnissen und überall dort, wo Antizionismus als legitimer Protest ausgegeben wird.“