Gute Nachrichten in der Basketball-Hauptstadt! Nachdem zuletzt Michael Rataj und Moses Wood ihre Verträge bei Alba Berlin nicht verlängert hatten, konnte der Deutsche Meister jetzt eine namhafte Neuverpflichtung präsentieren. Der Neue ist wahrlich kein Unbekannter im deutschen Basketball: Joe Wieskamp wechselt vom BBL-Konkurrenten Science City Jena nach Berlin. Und hat für deutsche Basketball-Verhältnisse einen sehr langfristigen Vertrag unterschrieben. Der 26-jährige Forward bindet sich für drei Jahre an den Deutschen Meister. Zuletzt hatte Alba mit dem Big Man Brandon Angel und Combo Guard Jordan Ford zwei Spieler für jeweils nur ein Jahr verpflichtet. Lediglich Julius Böhmer unterschrieb für zwei Jahre.
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Mit Wieskamp haben die Berliner einen Spieler gelandet, der nicht nur in der BBL sehr begehrt war und zahlreiche Angebote hatte. Kein Wunder: In der abgelaufenen Saison glänzte Wieskamp beim Aufsteiger als effektivster Spieler der gesamten Liga: 16,2 Punkte im Schnitt, dazu 7,7 Rebounds. Und die Dreierquote lag bei starken 41,1 Prozent. Zum Vergleich: Moses Wood machte 9,3 Punkte und holte sich 2,7 Rebounds (Dreierquote: 39,3%).
Basketball: Alba Berlin holt Joe Wieskamp aus Jena
Albas Sportdirektor Himar Ojeda: „Wir freuen uns sehr, Joe für die kommenden drei Saisons bei uns zu haben. Wir sind überzeugt, dass er eine vielversprechende Zukunft im europäischen Basketball vor sich hat. Er kann sich nochmal deutlich weiterzuentwickeln. Er kann als Small Forward und Power Forward eingesetzt werden, ist ein starker Werfer und bringt zudem starke Qualitäten beim Rebound mit.“ Wieskamp wurde 2021 in der zweiten Runde an 41. Stelle von den San Antonio Spurs gedraftet, machte insgesamt 29 Spiele in der NBA.
Michael Rataj hatte in der letzten Woche seinen Wechsel nach Ulm bekanntgegeben. Die waren unter Druck, nachdem Chris Sengfelder den Klub Richtung Spanien verlassen hatte. Moses Wood hatte Anfang der Woche beim französischen EuroCup-Team Le Mans Sarthe Basket unterschrieben. Offen bei Alba sind noch die Verlängerungen mit Martin Hermannsson, Justin Bean und J’wan Roberts.
