Dynamo Dresden

DFB-Bundesgericht vertagt Entscheidung

22.07.2026 – 10:33 UhrLesedauer: 1 Min.

Ausnahmezustand vor dem Anpfiff: Fußballfans von Dynamo Dresden (oben) liefern sich mit Fans von Hertha BSC eine Schlägerei in den oberen Rängen des Olympiastadions.Vergrößern des Bildes

Ausschreitungen im Olympiastadion (Archivbild): Diese Fan-Schlägerei beim Spiel gegen Hertha BSC ist der Anlass für das vertagte DFB-Verfahren gegen Dynamo Dresden. (Quelle: Andreas Gora/dpa)

Dynamo Dresden erfährt erst im schriftlichen Verfahren, welche Strafe das Gericht für die Ausschreitungen im April verhängt. Dem Zweitligisten droht ein teilweiser Zuschauer-Ausschluss.

Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die Entscheidung über Sanktionen im Fall Dynamo Dresden vertagt. Der Zweitligist und auch der DFB-Kontrollausschuss erhalten Gelegenheit zu einer ergänzenden Stellungnahme.

Sowohl Dresden als auch der DFB-Kontrollausschuss hatten gegen ein Urteil aus dem Juni Berufung eingelegt. Das DFB-Sportgericht hatte Dresden wegen zweier Fälle von unsportlichem Verhalten seiner Anhänger zu einer Geldstrafe in Höhe von 91.200 Euro sowie einem teilweisen Zuschauerausschluss für zwei Heimpartien verurteilt.

Beim 1:0-Sieg der Hertha in Dresden war es am 4. April 2026 unter anderem zu massivem Einsatz von Pyrotechnik und Ausschreitungen im Innenraum gekommen. Der Spielbetrieb wurde für 19 Minuten unterbrochen. Mindestens 17 Personen wurden verletzt.