TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen

Das wäre ein Knaller! Italiens Verbandspräsident Giovanni Malago (67) bestätigt gegenüber italienischen Medien, dass Verhandlungen mit Startrainer Pep Guardiola (55) über das Nationaltraineramt geführt werden. Der langjährige Coach von Manchester City (2016 bis 2026) gilt als Kandidat für die Nachfolge von Gennaro Gattuso (48). Für Pep würde der italienische Verband sogar möglicherweise beim Gehalt eine Ausnahme machen.

Malago trifft die Entscheidung über den neuen Nationaltrainer gemeinsam mit Sportdirektor Paolo Maldini (58). Zunächst betont er jedoch, wie knapp die Kasse des Verbands ist: „Was die finanziellen Aspekte und das Budget betrifft: Zu sagen, dass wir den Gürtel enger schnallen müssen, wäre noch untertrieben.“

Giovanni Malago (67) übernahm Ende Juni 2026 das Amt als Präsident des italienischen Fußballverbandes

Giovanni Malago (67) übernahm Ende Juni 2026 das Amt als Präsident des italienischen Fußballverbandes

Foto: Alfredo Falcone/LaPresse/dpa

Für Guardiola sind Ausnahmen möglich

Dann wird Malago konkret: „Es wurden bereits Ausnahmen gemacht – und solche Ausnahmen könnten beispielsweise auch den Namen betreffen, der in diesen Stunden so stark im Mittelpunkt steht: Pep Guardiola. Aus offensichtlichen Gründen, die ich hier nicht näher erläutern möchte. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Sache am Ende auch zustande kommt.“ Denn: Pep zögert, kurz nach dem Ende seiner Zeit bei Manchester City eine neue Aufgabe zu übernehmen. Der Spanier hatte betont, sich erst einmal eine Auszeit nehmen zu wollen.

Malago erklärt die Kontakte zu Pep: „Ich glaube dennoch, dass es richtig und wichtig war, den Dialog zu eröffnen und ihn aufrechtzuerhalten. Das ist keineswegs ein Zeichen mangelnden Respekts oder mangelnder Wertschätzung gegenüber anderen Kandidaten. Mit ihnen laufen die Gespräche bereits.“

Mehr zum ThemaPirlo und Mancini auch im Rennen

Malago lässt alle Optionen offen. Auch ein junger Trainer ist möglich. Auf die Frage, ob sich die Auswahl inzwischen auf Guardiola, Andrea Pirlo und Roberto Mancini beschränke, winkt er ab: „Nein, absolut nicht. Wir orientieren uns an einem bestimmten Trainerprofil, und diese Namen gehören sicherlich zu dieser Kategorie.“