Nachwuchsförderung

DFB zahlt mehr als 50.000 Euro an Alemannia

22.07.2026 – 15:27 UhrLesedauer: 2 Min.

imago images 1077301069Vergrößern des Bildes

Faton Ademi (Archivbild): Der 19-Jährige schaffte in der vergangenen Saison den Durchbruch in der Profimannschaft – zur Freude der Alemannia. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/J. Derondeau)

Vorlesen

Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00

1x

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Artikel teilen

Die Alemannia erhält für ihre Nachwuchsarbeit in der vergangenen Saison eine fünfstellige Summe. Besonders ein Spieler ist dafür verantwortlich.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zahlt der Alemannia 54.262 Euro für ihre Nachwuchsförderung in der Saison 2026/2027. Wie der DFB bekanntgab, wurden insgesamt drei Millionen Euro an die Mannschaften in der 3. Liga ausgeschüttet.

Spitzenreiter im Ranking ist SSV Jahn Regensburg, der Verein erhält 421.074 Euro. Aachen liegt im Drittliga-Vergleich dagegen auf dem 16. Platz – nur der 1. FC Schweinfurt, SV Waldhof Mannheim, SC Verl und TSV Havelse bekamen noch weniger.

Grundlage der Ausschüttung sind die Leistungszentren sowie die Einsatzzeiten deutscher Spieler im U 21-Alter in den Vereinen. Von den drei Millionen Euro im Nachwuchsfördertopf werden 1,3 Millionen Euro für die Leistungszentren und 1,7 Millionen Euro anhand der Einsatzzeiten förderfähiger Nachwuchsspieler gezahlt. Künftig sollen insgesamt fünf Millionen Euro ausgezahlt werden, wie der DFB bekannt gab.

Alemannia Aachen: Ademi trägt besonders zur Fördersumme bei

Dass die Alemannia im Drittliga-Vergleich so schlecht abschneidet, hat mehrere Gründe. Zum einen besitzt der Verein kein Nachwuchsleistungszentrum, das jährlich mit 100.000 Euro gefördert wird. Zum anderen kamen in der vergangenen Saison als U21-Spieler nur Fabio Torsiello, Matti Wagner und Faton Ademi für Aachen zum Einsatz.

Vor allem der 19-jährige Ademi, der aus der Alemannia-Jugend stammt und gleich in seiner ersten Profisaison den Durchbruch schaffte, war verantwortlich für die Fördersumme. Seine Einsätze für die U21-Nationalmannschaft des Kosovo trugen ebenso dazu bei, zusätzlich besitzt er die deutsche Staatsbürgerschaft.

Für die Alemannia bedeutet die Fördersumme eine deutliche Steigerung zum Vorjahr: Nach dem Klassenerhalt in der 3. Liga in der Saison 2024/2025 hatte Aachen mickrige 97 Euro aus dem Nachwuchsfördertopf erhalten – weniger bekam kein Profiverein in Deutschland. In der Spielzeit hatte Aachen besonders auf erfahrene Spieler gesetzt.