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Leben und Werk von Lily Allen werden die Grundlage eines kommenden Dokumentarfilms bei Prime Video bilden. Der für 2027 geplante, noch titellose Film zeichnet den Weg der Künstlerin ab MySpace nach, wo sie einst ihre ersten Mixtapes und Demos veröffentlichte, bis hin zu ihrem aktuellen Album „West End Girl“ – einer Auseinandersetzung mit dem Ende ihrer Ehe mit Schauspieler David Harbour.
Prime Video beschreibt den Dokumentarfilm als „eine Geschichte von Resilienz, Neuerfindung und einer Künstlerin, die ihre eigene Erzählung zurückerobert“ – wobei unklar bleibt, wie stark Allen selbst in die Produktion eingebunden war. Der Film stützt sich auf Interviews mit „denen, die sie am besten kennen“. Konkrete Namen wurden noch nicht genannt.
Der Streamer bezeichnet das Projekt als „intim“ – ganz im Sinne von Allens musikalischem Ansatz. Nach der Veröffentlichung ihres Albums „No Shame“ im Jahr 2018 hatte sich die Singer-Songwriterin weitgehend aus dem Musikbetrieb zurückgezogen. Als sie sieben Jahre später mit „West End Girl“ ihr großes Comeback feierte, ließ sie nichts aus: Anfang und Ende ihrer Beziehung, alles dokumentiert in Songs.
Von MySpace zur Bühne
„Seit sie vor zwei Jahrzehnten in der Indie-Blogosphäre einschlug, war Lily Allens größte Stärke ihre Stimme – ein leichter Sopran, der mit einem hingehauchten Vers oder einem hörbaren Augenrollen Verachtung transportieren kann“, schrieb der ROLLING STONE in einer Besprechung des Albums. „Das hat ihr geholfen, sich zu behaupten, auch als sie sich durch Genres verwandelte – und während sie sich mit Presseschnüffeleien, Label-Problemen, Zoffs mit anderen Künstlern und persönlichen Turbulenzen herumschlagen musste.“
Für die Regie gewann Prime Video Mat Whitecross, der zuvor Dokumentarfilme über Oasis („Supersonic“, 2016) und Coldplay („A Head Full of Dreams“, 2018) gedreht hat. Ein konkreter Starttermin steht noch aus; der Streamer plant jedoch ein Kinostart-Fenster vor dem Streaming-Release. „Das ist Lily Allen, wie man sie noch nie gesehen hat“, heißt es in der Projektbeschreibung. „Ungeschönt, authentisch und neu definierend, was es bedeutet, im Rampenlicht aufzublühen.“