Nach Angaben des Betreibers wurde die Brücke komplett von Kanada finanziert und soll gemeinsam der kanadischen Regierung und der Regierung von Michigan gehören. Sie wurde nach dem verstorbenen kanadischen Eishockey-Spieler Gordie Howe benannt, der jahrelang in Detroit spielte. Unter Trump haben sich die Beziehungen zwischen den USA und Kanada massiv verschlechtert. Am Montag hatte das Weiße Haus mitgeteilt, dass Trump Zölle in Höhe von 50 Prozent auf eine Reihe von Waren aus dem Nachbarland Kanada verfügt habe. Grund für die Maßnahme sei eine „diskriminierende Behandlung“ von Alkohol-, Automobil- und Molkereiprodukten aus den USA durch die kanadische Regierung.
Trump-Regierung denkt über Militärschläge in Mali nach
Die US-Regierung prüft einem Bericht der „Washington Post“ zufolge Militärschläge gegen die mit Al-Qaida verbündete Islamistengruppe JNIM in Mali. Über ein mögliches Vorgehen sei innerhalb der Regierung von Präsident Donald Trump allerdings noch keine Entscheidung gefallen. Wie die Zeitung unter Berufung auf aktuelle und frühere US-Regierungsvertreter berichtet, gibt es auch intern unterschiedliche Auffassungen über einen Militäreinsatz.
Sollte Trump Angriffe anordnen, wäre Mali bereits das achte Land seit Beginn seiner zweiten Amtszeit, in dem die USA militärisch zuschlagen. Das Weiße Haus bestätigte die Planungen nicht, erklärte aber, man unterstütze Staaten in Nord- und Westafrika im Kampf gegen Terrorgruppen und sehe den Terrorismus in der Sahelzone als grenzüberschreitende Bedrohung. Das Pentagon wollte sich zu dem Bericht nicht äußern.
Die JNIM-Miliz gilt als stärkste islamistische Gruppierung in der Sahelregion und hat ihren Einfluss in den vergangenen Jahren deutlich ausgeweitet. Mali wird seit mehreren Militärputschen von einer Junta regiert, die ihre Zusammenarbeit mit westlichen Staaten weitgehend beendet hat und stattdessen auf Unterstützung aus Russland setzt. Experten warnten gegenüber der „Washington Post“, US-Luftangriffe könnten die Sicherheitslage weiter verschärfen und den Konflikt zusätzlich eskalieren.
Gouverneurin: Rund 6.600 Nicht-US-Bürger in New Jersey als Wähler registriert
Im US-Bundesstaat New Jersey sind vor der Wahl 2024 etwa 6.600 Nicht-US-Bürger als Wähler registriert worden. Ursache sei ein „ernster Software-Fehler“ gewesen, weniger als 400 von ihnen hätten tatsächlich gewählt, teilte die demokratische Gouverneurin Mikie Sherrill am Dienstag mit. „Ich bin entsetzt über die verantwortungslosen Versäumnisse, die dies ermöglicht haben, und über den Mangel an Transparenz, den die damals Verantwortlichen an den Tag gelegt haben“, erklärte Sherrill.
Die Registrierungen erfolgten demnach zwischen Juni 2023 und Juni 2024 während der Amtszeit von Sherrills demokratischem Vorgänger Phil Murphy. Laut Sherrill wurden rund 6.600 Menschen, die bei der Beantragung von Führerscheinen und Ausweiskarten angegeben hatten, keine US-Bürger zu sein, trotzdem registriert.
„Wenn wir ein Problem feststellen, verheimlichen wir es nicht, leugnen es nicht und erfinden keine Verschwörungen“, erklärte Sherill. „Wir untersuchen es, wir beheben es und wir informieren die Öffentlichkeit.“ Sie habe die Streichung der Menschen aus den Wählerverzeichnissen angeordnet und eine Untersuchung des Vorfalls veranlasst.
Loading…
Loading…
Loading…