„Ein Wahnsinnsauftakt“, sagt Fest-Projektleiter Markus Wiersch am Donnerstagabend. Es ist 20.45 Uhr – Ivo Martin und Loi standen bereits auf Karlsruhes größter Open-Air-Bühne, gleich legt Headliner Nico Santos los. Das Publikum durfte klatschen, tanzen, winken – und bei Mannheimerin Loi gab es die erste Bühnen-Pyro.

Loi bei Das Fest 2026 am 23.Juli.

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Loi bei Das Fest 2026 am 23.Juli.
Foto: Tim Carmele

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Loi bei Das Fest 2026 am 23.Juli.
Foto: Tim Carmele

Der erste Tag – eine voller Erfolg: Die Besucherzahlen sind „ungleich höher“ als in den vergangenen Jahren – allein rund 20.000 im Außenbereich. „Das ist wirklich enorm“, so Wiersch über den ersten Tag auf Das Fest.

Mount Grape beim Headliner Nico Santos.

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Mount Grape beim Headliner Nico Santos.
Foto: Tim Carmele

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Mount Grape beim Headliner Nico Santos.
Foto: Tim Carmele

„Wir sind glücklich am ersten Haupt-Festtag“, sagt Fest-Chef Martin Wacker. Schlechte Nachrichten gibt es keine! „Wir schnaufen durch und freuen uns auf vier gute Tage“, sagt Wacker. Alle Verantwortlichen erholen sich noch von den vergangenen Tagen – der Sturm mit Orkanböen zwang genau vor einer Woche zum Abbruch der Vorveranstaltung „Fest am See“.

Genug schlechte Nachrichten, Freude auf vier gute Tage!

Der darauffolgende Freitag fiel ebenfalls aufgrund Schlecht-Wetter-Prognosen ins Wasser. Eine verletzte Mitarbeiterin, viele Äste und zerblasene Ausrüstung sowie ein verlorenes Mount Klotz-Symbol waren die traurige Bilanz des Unwetter-Ereignisses. Doch das Fest wäre nicht das Fest, würde man sich davon unterkriegen lassen: „Das Fest bewegt“ heißt die Spendenaktion, die nicht nur Geld für einen neuen Baum, sondern auch für soziale Projekte in Karlsruhe sammelt.

Baum auf dem Mount Klotz fiel dem Unwetter am 16. Juli zum Opfer.

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Baum auf dem Mount Klotz fiel dem Unwetter am 16. Juli zum Opfer.
Foto: Thomas Riedel

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Baum auf dem Mount Klotz fiel dem Unwetter am 16. Juli zum Opfer.
Foto: Thomas Riedel

Die Zahlen bisher: 24.000 Besucher zählte „Das Fest am See“ – trotz fehlender 1,5 Tage. Zum Vergleich: 2025 waren es rund 26.000. Weitere 6.000 waren am Mittwoch beim „Fest am Alten Schlachthof“.

Wo einst ein zweiter Baum stand, ziert ein neues Kunstwerk den Mount Klotz.

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Wo einst ein zweiter Baum stand, ziert ein neues Kunstwerk den Mount Klotz.
Foto: ka-news-Redaktion

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Wo einst ein zweiter Baum stand, ziert ein neues Kunstwerk den Mount Klotz.
Foto: ka-news-Redaktion

„Es war eine Ereignissituation, die uns allen in der Karriere so noch nicht begegnet ist“, beschreibt Wacker die Sturmtage. Das waren genug schlechte Nachrichten – „wir sind glücklich, dass wir jetzt in vier gute Tage starten.“ Die Wetterprognose für Das Fest 2026 ist so gut wie selten: Das perfekte Festivalwetter erwartet Besucher und Veranstalter.

Appell an Anreisende: Kommt ohne Auto!

„Die Leute haben mit den Hufen gescharrt“, beschreibt Wacker die außergewöhnlich hohen Besucherzahlen für den ersten Festtag. Die Wetteraussichten sind gut, die Menschen hatten Lust. Im Innenbereich der Hauptbühne sind 30.000 Tickets verkauft – „die werden sich noch füllen“, ist Wiersch überzeugt. Zum Top-Act strömen zu diesem Zeitpunkt immer noch Menschen auf das Gelände.

Das Fest 2026

Von Donnerstag bis Sonntag, 23. bis 26. Juli, in der Günther-Klotz-Anlage in Karlsruhe. Es ist die 41. Ausgabe des Familien- und Musikfestivals. Es bietet neben einer kostenpflichtigen Hauptbühne, drei weitere Bühnen mit Programm. Alle aktuellen Informationen mit Eindrücken vom Gelände findet ihr in unserem Live-Ticker.

Wer allerdings jetzt noch einen Parkplatz sucht, hat Pech. „Die Verkehrssituation hat sich mittlerweile entspannt, die Parkplätze sind nun alle belegt“, so Markus Huber, Leiter des Polizeireviers Karlsruhe-West. Bei den Einsatzkräften ist man durchweg zufrieden „Das Polizeipräsidium Karlsruhe verzeichnet einen total entspannten Beginn des Fests. Ein Festauftakt nach Maß!“

Von links nach rechts: Markus Wiersch, Johannes Schmezer (Einsatzleiter vom Deutschen Roten Kreuz), Markus Huber (Leiter Polizeirevier Karlsruhe-West), Martin Wacker

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Von links nach rechts: Markus Wiersch, Johannes Schmezer (Einsatzleiter vom Deutschen Roten Kreuz), Markus Huber (Leiter Polizeirevier Karlsruhe-West), Martin Wacker
Foto: Franziska Gebhard

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Von links nach rechts: Markus Wiersch, Johannes Schmezer (Einsatzleiter vom Deutschen Roten Kreuz), Markus Huber (Leiter Polizeirevier Karlsruhe-West), Martin Wacker
Foto: Franziska Gebhard

Die Polizei ist mit zahlreichen Kräften im Einsatz, die Lage ist entspannt. „Wir hatten bislang sehr freundliche Kontakte mit den Festbesuchern. Das gefällt mir sehr gut und ich hoffe, dass es die nächsten Tage auch so bleibt.“ Ruhig ist es am Donnerstag auch beim Deutschen Roten Kreuz: „Der Sanitätsdienst ist heute sehr entspannt und gut in den ersten Fest-Tag gestartet. Das Wetter ist mild und schön sonnig. Wir haben wenig Arbeit und das darf gerne so bleiben“, sagt Johannes Schmezer.

Fest-Anreise mit Bahn 2026.

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Fest-Anreise mit Bahn 2026.
Foto: Corina Bohner

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Fest-Anreise mit Bahn 2026.
Foto: Corina Bohner

Gleiches Wetter, ein gewohnt friedliches und liebes Publikum sowie eine Anreise ohne Auto, wünscht sich Martin Wacker für den zweiten Fest-Tag. Und den Besuchern – mit einem Augenzwinkern: Viel Durst.