(openPR) Koordiniert wird das Projekt vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) in Bremen. Beteiligt sind 15 Partnerorganisationen aus Brasilien, Deutschland, Frankreich, Ghana, Irland, Italien, Kanada, Südafrika und dem Vereinigten Königreich. Dazu zählen Forschungsinstitute, Universitäten, zivilgesellschaftliche Organisationen und kommunale Netzwerke. BEACONSplus läuft vom 1. Juli 2026 bis zum 31. Dezember 2029.
Da die bisherigen Emissionsminderungen hinter dem Erforderlichen zurückbleiben, verursachen der steigende Meeresspiegel sowie häufigere und intensivere Extremwetterereignisse zunehmend Schäden an der Küsteninfrastruktur. Gleichzeitig gefährden sie die regionale Wirtschaft und Gesundheit, Wohlergehen und Lebensgrundlagen der Küstengemeinden.
Mit einem trans-, multi- und interdisziplinären Ansatz arbeitet BEACONSplus direkt mit Küstengemeinden zusammen, um globale und regionsspezifische Herausforderungen zu identifizieren sowie gemeinsam Anpassungslösungen zu entwerfen, weiterzuentwickeln und auszutauschen. Das Projekt basiert auf einem bestehenden Zusammenschluss, dem „All-Atlantic Network of Coastal Resilience Beacon Sites“. Dies sind bereits etablierte, lokal geführte Standorte, die sich der gemeinsamen Entwicklung von Lösungen durch Co-Design, Forschung und Innovation sowie der transatlantischen Kooperation verschrieben haben.
BEACONSplus schafft zudem frei zugängliche Kollaborationsplattformen, um die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Küstengemeinden bei der Entwicklung lokaler Lösungen für die Herausforderungen im Atlantikraum zu stärken. Hierzu werden neue Instrumente für den Austausch und die Kommunikation entwickelt, darunter ein Tool zur Bewertung der Klimarisiken für Küstengemeinden, das wissenschaftliches und traditionelles Wissen zusammenführt, um den Schutz und die Wiederherstellung von Küstenökosystemen zu unterstützen.
Ergänzend sollen Lösungen, bewährte Verfahren und Erkenntnisse aus gescheiterten Ansätzen allen teilnehmenden Gemeinden über eine Multimedia-Plattform zugänglich gemacht werden.
„Wir sehen bei BEACONSplus die Stärkung der Eigenverantwortung und Handlungsfähigkeit von Küstengemeinden als zentrales Ziel. Dies wird erreicht, indem die Gemeinden durch einen Multi-Akteur-Ansatz aktiv in Entscheidungsprozesse einbezogen werden, anstatt Lösungen von außen vorzugeben“, so Martin Zimmer, Koordinator des BEACONSplus-Projekts am Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT).
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Partnerorganisationen:
• Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) GmbH (Koordinator) | Deutschland
• Freeborne Fulcrum Limited | Vereinigtes Königreich
• Resilience Mapping Canada Ltd | Kanada
• University of Galway | Irland
• Fondazione Centro Euro-Mediterraneo sui Cambiamenti Climatici | Italien
• MEOPAR Incorporated | Kanada
• National Research Council Canada | Kanada
• National Oceanography Centre | Vereinigtes Königreich
• UNESCO | Frankreich
• ICLEI – International Council for Local Environmental Initiatives – Africa | Südafrika
• University of Cape Coast | Ghana
• Centre de recherche sur les insulaires et maritimes (CERMIM) | Kanada
• Institut de recherche pour le développement | Frankreich
• Universidade Federal do Pará | Brasilien
• University of South Africa | Südafrika
wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Dr. Martin Zimmer | Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT)
E-Mail:
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