Mit einer Gedenkfeier und der Enthüllung einer Bodentafel erinnert das Bezirksamt Berlin-Reinickendorf seit diesem Donnerstag an die von Neonazis ermordete Beate Fischer. Am Abend des 23. Juli 1994 wurde die 32 Jahre alte Frau in der Emmentaler Straße 97 auf grausamste Art und Weise gefoltert, vergewaltigt und ermordet, wie das Bezirksamt mitteilt.
Nach 24 Jahren und einer Untersuchung des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin hat das Berliner Landeskriminalamt Beate Fischer 2018 als Todesopfer rechtsextremer Gewalt anerkannt, berichtete der „Tagesspiegel“ [Bezahlinhalt] damals.
Nun wolle man an ihr Schicksal erinnern und zugleich ein Zeichen gegen das Vergessen, gegen Hass und Gewalt sowie für Menschlichkeit setzen, teilt der Bezirk weiter mit.