Zu den drei Konzerten von System of a Down, One Republic und Pitbull im neuen Open-Air-Park am Messegelände kamen insgesamt 130.000 Besucherinnen und Besucher. Das sorgte auch bei der Rheinbahn für einen Rekord. Das Verkehrsunternehmen hat so viele Fahrgäste in so kurzer Zeit befördert wie noch nie zuvor.

Diese Bilanz zog die Rheinbahn am Donnerstag. Großen Anteil daran hatte das Konzert von System of a Down: Rund 80.000 Menschen besuchten die Veranstaltung. Mehr als die Hälfte reiste mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an.

Die Rheinbahn brachte nach Konzertende innerhalb von zwei Stunden und zwölf Minuten rund 41.000 Fahrgäste ans Ziel, heißt es. Eine solche Größenordnung habe es zuvor in Düsseldorf nicht gegeben.

Zudem besuchten 20.000 Personen das Konzert von One Republic. 8000 von ihnen nutzten innerhalb der ersten Stunde nach Konzertende die Stadtbahn zur Rückreise, teilte die Rheinbahn mit. 32.0000 Besucherinnen und Besucher kamen zu Pitbull. Nach dem Konzert wurden 16.250 Fahrgäste innerhalb von 55 Minuten in Richtung Hauptbahnhof gebracht.

Die großen Konzerte im Open-Air-Park und die parallel laufende Rheinkirmes stellten insbesondere die Personalplanung und die Fahrzeugdisposition vor große Herausforderungen, heißt es. Insgesamt waren laut Rheinbahn 52 Fahrerinnen und Fahrer, elf Einsatzleiter sowie 33 weitere Mitarbeitende aus Werkstatt und Verkehrsdienst im Einsatz. Zudem hätten die Werkstätten im Vorfeld viel leisten müssen.

„In so kurzer Zeit so viele Menschen zu befördern, ist auch für ein erfahrenes Verkehrsunternehmen wie die Rheinbahn eine außergewöhnliche Aufgabe“, sagt Christian Finke, Bereichsleiter Betrieb und designierter Chief Operating Officer der Rheinbahn. „Allen Mitarbeitenden gilt mein herzlicher Dank.“

In den sozialen Medien hatte es nach der Konzertpremiere von System of a Down aber auch durchaus Kritik an der Organisation auf dem Gelände, an An- und Abreise gegeben. Nach dem Konzert sei es sowohl auf den Straßen als auch in den Bahnen extrem langsam vorangegangen, schrieben manche. Sie brauchten nach eigenen Angaben mehrere Stunden, um das Gelände zu verlassen und in die Stadt zu kommen.