Modelle zeigen Wetterwechsel

Hitzewelle in Sicht – bis zu 39 Grad möglich

Aktualisiert am 24.07.2026 – 09:02 UhrLesedauer: 2 Min.

Liegestühle am Mainufer in Frankfurt: Monatelange Hitze: Während die einen jubeln, schlägt anderen der Jahrhundertsommer aufs Gemüt.Vergrößern des Bildes

Sommerwetter am Mainufer in Frankfurt (Archivbild): Monatelange Hitze: Während die einen jubeln, schlägt anderen der Jahrhundertsommer aufs Gemüt. (Quelle: Archivbild/Ralph Peters/imago-images-bilder)

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Nach vergleichsweise milden Tagen könnte es in Frankfurt Ende Juli deutlich heißer werden. Einzelne Wettermodelle rechnen sogar mit Werten nahe 38 Grad.

In Frankfurt könnte sich zum Monatsende eine ausgeprägte Hitzephase entwickeln. Mehrere Wettermodelle berechnen für die kommende Woche einen kräftigen Temperatursprung. Wie stark dieser tatsächlich ausfällt, ist allerdings noch offen.

In der 14-Tage-Prognose des Wetterportals „Kachelmannwetter.com“ steigen die möglichen Höchstwerte für Frankfurt am Dienstag, 29. Juli, auf etwa 34 Grad. Am Mittwoch, 30. Juli, könnten demnach sogar rund 35 Grad erreicht werden. Für den 31. Juli und den 1. August fällt die Prognose mit etwa 27 beziehungsweise 28 Grad wieder gemäßigter aus.

Einzelne Modellläufe zeigen allerdings ein deutlich extremeres Szenario. Berechnungen des europäischen ECMWF-Modells und des amerikanischen GFS-Modells kommen für die Nachmittagsstunden zeitweise auf Werte zwischen 36 und 38 Grad. Für den 30. Juli weist ein Lauf beispielsweise bis zu 38 Grad aus, am darauffolgenden Tag sind rechnerisch sogar knapp 39 Grad möglich.

Große Unterschiede zwischen den Berechnungen

Dass die sogenannte Ensemble-Prognose häufig deutlich niedriger liegt, zeigt jedoch, wie unsicher die Entwicklung noch ist. Dabei werden zahlreiche leicht veränderte Berechnungen miteinander verglichen. Deren Mittelwerte bewegen sich je nach Modell meist zwischen etwa 27 und 33 Grad.

Werte nahe 38 Grad sind deshalb derzeit nur ein mögliches Szenario – und keine verlässliche Vorhersage. Je weiter der berechnete Zeitraum in der Zukunft liegt, desto stärker können sich kleine Veränderungen der Wetterlage auf die Temperaturen auswirken. Auch in den längerfristigen Modelltrends des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zeichnet sich zum Monatsende zwar eine Erwärmung ab. Wahrscheinlicher erscheinen zunächst Werte um oder etwas über 30 Grad.

Bis dahin bleibt das Wetter in Hessen zunächst vergleichsweise gemäßigt. Am Mittwoch erwartet der DWD zwischen 21 Grad in Nordhessen und 26 Grad an der Bergstraße. Im Norden kann es zeitweise leicht regnen, während es im Süden teilweise heiter bleibt.

Am Donnerstag werden in Südhessen erneut bis zu 26 Grad erreicht. Der Freitag verläuft häufig heiter bis sonnig, an der Bergstraße sind bis zu 29 Grad möglich. Am Samstag steigen die Höchstwerte in Hessen schließlich auf 27 bis 31 Grad. Niederschlag wird zunächst nicht erwartet.